Geldwäsche in Millionenhöhe: 52-Jähriger vor Gericht
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Blick auf das Land- und Amtsgericht in Krefeld (Nordrhein-Westfalen). Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv
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Krefeld (dpa/lnw) - Das Geld soll aus Verbrechen stammen: Ein 52-Jähriger aus Rheinberg muss sich seit Montag vor dem Landgericht Krefeld wegen des Verdachts der Geldwäsche verantworten. Unter der abgehängten Kellerdecke seines Rheinberger Hauses waren 700.000 Euro Bargeld entdeckt worden, an seinem Zweitwohnsitz in Ostfriesland wurden die Ermittler ebenfalls fündig.

Insgesamt handelt es sich laut Anklage um 2,4 Millionen Euro, bestehend aus vergilbten und zum Teil stark beschädigten 500-Euro-Scheinen. Neben dem 52-jährigen sind noch drei ältere Verdächtige als mutmaßliche Komplizen angeklagt. Die Beschuldigten sollen versucht haben, das Geld, das unbekannten Hintermännern gehören soll, gegen eine Provision von bis zu 30 Prozent zu «waschen».

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