SPD regt Notfall-Ferienspiele an
Bild: Aundrup
SPD-Fraktionssprecher Reinhard Hemkemeyer wünscht sich eine partielle Entlastung der Eltern durch stundenweise hauptamtliche Ferienspiele.
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Dazu äußert sich der SPD-Fraktionssprecher Reinhard Hemkemeyer in dem Antrag: „Wir haben den Medien entnehmen müssen, dass die diesjährigen Ferienspiele und damit die Betreuung der Kinder in den Sommerferien aufgrund des Corona-Virus leider ausfallen müssen. Das ist sehr schade und es ist nachvollziehbar, dass dies für die dort ehrenamtlich Tätigen im Stadtjugendring so wie bisher nicht zu leisten ist.“

Reinhard Hemkemeyer hat einen Plan B

Hemkemeyer hat aber einen Plan B. Der Vorschlag seiner Fraktion: Die SPD regt an, dass es trotz allem eine Ferien(spiel)betreuung geben sollte – und zwar getragen durch die verschiedenen Träger von Kinder- und Jugendarbeit in Zusammenarbeit mit weiteren Institutionen. „Der Stadtverwaltung könnte hier eine mögliche Koordinierungsfunktion zukommen, indem sie die Beteiligten zu einem runden Tisch einlädt. Da muss doch was gehen können“, so Reinhard Hemkemeyer.

Belastungssituation für viele Familien sei seit Wochen extrem hoch

Die Belastungssituation für viele Familien sei seit Wochen extrem hoch. „Die Hauptlast zwischen Haushalt, Homeschooling und Home-Office tragen wie so oft die Mütter. Außer den wirtschaftlichen Belastungsfaktoren spielen auch psychosoziale Aspekte eine immer größere Rolle. Wir glauben, wir müssen uns kümmern“, heißt es in dem Antrag. Die SPD-Fraktion wünscht sich, dass geprüft wird, inwieweit eine zumindest partielle Entlastung der Eltern durch stundenweise hauptamtliche Ferienspiele/Betreuung möglich ist. Reinhard Hemkemeyer macht deutlich, dass die Harsewinkeler Sozialdemokraten auch bereit seien, dafür entsprechende Haushaltsmittel auch außerplanmäßig zur Verfügung zu stellen, heißt es abschließend in der SPD-Mitteilung.

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