Antrag fordert Aufgabe der Planungen
Bild: Schäfer
Vehement wenden sich einige Bürger gegen den Bau einer Feuerbestattung in der Gemeinde.
Bild: Schäfer

Er fordert darin die Umkehr der Planungen eines Krematoriums. Der Rat der Gemeinde Herzebrock-Clarholz hatte im Dezember beschlossen, einen Bebauungsplan für ein Krematorium in Herzebrock aufzustellen.

In der Sitzung wurde mitgeteilt, dass der Planungsausschuss am 25. Mai insbesondere zu diesem Thema tagen wird. „Direkt im Anschluss an die Sitzung wird eine Bürgerinformationsveranstaltung durchgeführt“, heißt es auch in der Vorlage für nächste Woche. Sowohl in der Sitzung des Planungsausschusses, als auch in der Bürgerinformationsveranstaltung würden alle Fakten zum Bau eines Krematoriums vorgestellt und könnten diskutiert werden, schreibt die Verwaltung weiter. In der darauffolgenden Ratssitzung am Mittwoch, 24. Juni, falle dann die Entscheidung, ob die Planungen für eine Feuerbestattung weitergeführt oder eingestellt werden.

Gegner wollen Präsenz zeigen

 Für die Sitzung am Mittwoch empfiehlt die Verwaltung dem Rat, den Antrag von Matthias Mersmann abzulehnen. In seinem Anschreiben bittet der Herzebrock-Clarholzer darum, das Thema nochmals aufzunehmen, den Plan zu überdenken und abzulehnen. „Für mich gibt es keinen erkennbaren Grund, ein derartiges Projekt weiter in unserer Gemeinde voranzutreiben“, schreibt Mersmann. Und: Keins der Ratsmitglieder sollte zu stolz sein, seine Meinung „nach einer ersten Fehleinschätzung zu ändern“.

Am Mittwoch wollen die Gegner der Feuerbestattung ab 18 Uhr in der Mensa der Gesamtschule zur Sitzung präsent sein. Und werde das Projekt nicht rückgängig gemacht, behalten sie sich ein Bürgerbegehren vor. Das hatte Matthias Mersmann bereits Ende Januar angekündigt, wie diese Zeitung am 31. Januar berichtete.

SOCIAL BOOKMARKS