Marco Diethelm tritt als CDU-Kandidat an
Bild: Bitter
Vor dem Neubautrakt für Musik und Naturwissenschaften der Von-Zumbusch-Gesamtschule: (v. l.) Thomas Freitag (Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands), Annika Mainka (Junge Union), Frederik Kraska (CDU-Vorstand), Bürgermeister und erneuter Kandidat Marco Diethelm, Norbert Große Diestrup (CDU-Vorstand), Maria Brameyer (Frauen Union), Albert Waltermann (Senioren Union) und Bernhard Petermann, Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat.
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Das teilte der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands, Thomas Freitag, am Samstag mit. Diethelm, der aus der Gemeinde stammt, am Einsteingymnasium in Rheda Abitur machte, belegte im Studium als Schwerpunkte Finanzen und Personalführung. 2015 holte er 51,87 Prozent der Wählerstimmen und gewann damit vor seinem Kontrahenten André Kunst (UWG) mit 47,13 Prozent.

Harmonische Zusammenarbeit

Er habe seine erneute Kandidatur mit der eigenen Familie und der CDU-Familie intensiv diskutiert, sagte der Amtsinhaber bei seiner Vorstellung in der Mensa der Gesamtschule. Bernhard Petermann als Vorsitzender sprach von einem klaren Votum in der CDU-Fraktion des Gemeinderates. Wörtlich: „Wir sind mit der bisherigen Arbeit klargekommen und haben sehr gut harmoniert.“

Investitionen in Schulen und Fertigstellung des Klärwerks

Der Fraktionsvorsitzende stellte die Investitionen in Schulen in Höhe von 8,3 Millionen Euro heraus. Auch die Fertigstellung des Klärwerks sei ein Erfolgsprojekt in der Amtszeit Diethelms. Um die Vorsorge an Baugebieten würden andere Gemeinden Herzebrock-Clarholz beneiden. Der Sprecher erwähnte den Ausbau des Glasfasernetzes aus eigener Stärke und kündigte an, dass die Gemeinde auf diesem Gebiet Vorreiter bleiben werde. Petermann versprach zudem, die Industriegebiete zum Beispiel durch Straßenausbau attraktiver zu machen. Das solle für neue Betriebe, die sich ansiedeln können und wollen, ein Anreiz sein. Austauschflächen habe die Kommune bereits erworben.

Breitbandausbau als Leuchtturmprojekt

Marco Diethelm freute sich über die Unterstützung von allen Seiten. Er nannte als weiteres Ziel, das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für zukunftsfähige Ortskerne in der doppelpoligen Gemeinde weiter voranzutreiben. Die Mobilität möchte er durch zwei neue Bahnlinien aufstocken, weil viele junge Leute in Münster und Bielefeld studierten und an die Gemeinde gebunden werden sollten. Die Rettungswache zur Probe in Clarholz sieht Diethelm nicht als Übergangslösung und will sie in Kooperation mit der Freiwilligen Feuerwehr als Dauereinrichtung durchsetzen. Dem Breitbandausbau gibt der Bürgermeister das Prädikat „Leuchtturmprojekt“.

Rathaussanierung innerhalb von fünf Jahren

Sehr flexibel zeigt er sich bei der Sanierung des Rathauses beziehungsweise beim Bau eines neuen. Nur eines steht für Diethelm fest: „Lösen müssen wir das Problem in den kommenden fünf Jahren.“

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