Sechs Verletzte nach Unfall
Bild: Grund
Bei einem Auffahrunfall in Herzebrock-Clarholz sind am Freitag sechs Menschen zum Teil schwer verletzt worden.
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Nach Polizeiangaben ereignete sich der Unfall am Freitag um 00.26 Uhr an der Kreuzung Beelener Straße (Bundesstraße 64) / Samtholzstraße / Schomäckerstraße.

Demnach fuhr ein 31-Jähriger aus Oelde-Lette  mit seinem Ford Galaxy die Bundestraße 64 aus Richtung Herzebrock kommend in Fahrtrichtung Beelen und stieß frontal in das Heck eines stehenden und mit fünf Personen besetzten Ford Transit. Der Aufprall war derart heftig, dass das Heck des Bullis zirka 1,50 Meter weit eingedrückt wurde.

Fahrer hatte Alkoholgeruch im Atem

Von den fünf aus Beelen stammenden Insassen des Transits im Alter von 20 bis 62 Jahren wurde einer schwer- und vier leicht verletzt. Ebenso wurde der Fahrer des Galaxy schwer verletzt. Während der Unfallaufnahme wurde bei diesem Alkoholgeruch im Atem festgestellt, so dass eine Blutentnahme angeordnet werden musste. Der Führerschein wurde sichergestellt. 

Aufgrund der großen Anzahl von Verletzten wurde das MANV 10-Konzept (“Massenanfall von Verletzten“) unter der Leitung des leitenden Notarztes (LNA) und des Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) ausgelöst.

Drei Notärzte aus Harsewinkel und Oelde sowie Besatzungen von sechs Rettungswagen aus Gütersloh, Harsewinkel, Oelde, Herzebrock und Rheda-Wiedenbrück kümmerten sich um die Verletzten und brachten sie in Krankenhäuser nach Warendorf, Gütersloh, Oelde und Wiedenbrück.

Kreuzung und Bahnstrecke gesperrt

20 Einsatzkräfte des Feuerwehrlöschzugs Clarholz sicherten die Unfallstelle und streuten auslaufende Betriebsstoffe ab. Die beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge wurden von der Unfallstelle abgeschleppt.

Für die Zeit der Verletztenversorgung und Unfallaufnahme durch Einsatzkräfte der Polizei blieb der Kreuzungsbereich für drei Stunden in alle Richtungen gesperrt.

Auch auf der angrenzenden Bahnlinie von Münster nach Bielefeld wurde der Verkehr eingestellt.

An beiden Fahrzeugen entstand ein Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf ungefähr 26.000 Euro geschätzt.

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