Anmeldezahlen an Gesamtschule gestiegen
Bild: Werneke
Fünf Klassen sollen am Standort Rheda der Städtischen Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück zum Schuljahr 2020//2021 gebildet werden, das ist eine mehr als im Vorjahr.
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Er präsentierte in der Schulausschusssitzung am Dienstag die Zahlen für die weiterführenden Bildungsstätten sowie für die Grundschulen. Nach derzeitigem Stand können mit 184 Fünftklässlern insgesamt acht Klassen an der Gesamtschule gebildet werden – das sind zwei mehr als zum vorigen Schuljahr. Fünf Eingangsklassen können mit den 114 angemeldeten Mädchen und Jungen am Standort Rheda – das sind 26 Schüler und eine Klasse mehr als im Vorjahr – angeboten werden.

Drei Klassen am Standort Wiedenbrück

Ebenfalls eine fünfte Klasse mehr ist am Standort Wiedenbrück möglich. Dorthin wollen 70 Kinder wechseln, das sind 28 mehr als noch zum Schuljahr 2019/2020. Drei Klassen sind am Burgweg vorgesehen. „Damit ist der negative Trend gestoppt“, sagte Huster und merkte an, dass sich das Anmeldeverhalten in den vorgesehenen Bahnen bewegen würde.

Zur Erinnerung: Die Wechselquote von den Viertklässlern der Grundschulen auf die Gesamtschule war zum vergangenen Schuljahr weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Spitzenreiter war seinerzeit die Osterrath-Realschule (ORS), die sogar beantragt hatte, die zuvor politisch festgesetzte Vierzügigkeit zu überschreiten, weil zunächst 132 Viertklässler zur ORS wollten. Die Bildung einer fünften Eingangsklasse lehnte der Schulausschuss seinerzeit jedoch ab (Diese Zeitung berichtete). Die Zahl der angemeldeten Fünftklässler beläuft sich (Stand 30. April) insgesamt auf 496 Mädchen und Jungen (473 im Vorjahr). 20 Klassen und damit eine mehr als zuvor sind damit möglich.

Weniger Fünftklässler am Ratsgymnasium

17 Kinder weniger als zum Schuljahr 2019/2020 wollen auf die Osterrath-Realschule wechseln. Die 100 Fünftklässler werden in vier Klassen unterrichtet. Unverändert bleibt auch die Klassenzahl am Einstein-Gymnasium: 134 Fünftklässler (zuvor 129) werden dort lernen. Der Großteil (86) kommt aus Rheda. Das Ratsgymnasium wird mit weniger Schülern und Klassen – nämlich 78 statt zuvor 96 Mädchen und Jungen sowie drei anstelle von vier fünften Klassen ins neue Schuljahr starten. 70 der Lernenden stammen aus Wiedenbrück und acht aus Langenberg.

Zahl der i-Dötzchen steigt

Das Anmeldeverfahren für die i-Dötzchen, für die ab dem Schuljahr 2020/21 der Ernst des Lebens beginnt, fand im November statt. Demnach wird es voraussichtlich 452 Lernanfänger und damit 50 mehr im Vergleich zum Vorjahr geben. Wie Thomas Huster den Ausschussmitgliedern im Rathaus Rheda erläuterte, sollen 20 statt bisher 18 Eingangsklassen eingerichtet werden. Eine Klasse mehr und zwar insgesamt vier bei 101 Schülern soll es im Grundschulverbund Andreas-Wenneber geben. 39 Mädchen und Jungen (im Vorjahr 27) wurden für den Standort Wenneberschule und 62 (im Vorjahr 53) für die Andreasschule angemeldet. Die andere zusätzliche Klasse soll im Verbund Pius-Bonifatius gebildet werden. 84 i-Männchen werden in vier statt bisher drei Klassen lernen. Vier Klassen sind zudem für den Grundschulverbund Eichendorff-Postdamm (96 Erstklässler) vorgesehen, je drei Klassen für die Johannisschule (63) und für die Brüder-Grimm-Schule (61). Zweizügig soll die Parkschule (47) ins neue Schuljahr starten.

Luft für zuziehende Kinder lassen

Wie Hustert auf Nachfrage Michaela Korochs (SPD) berichtete, würden hinsichtlich einer besseren Verteilung auf die Standorte an Schafstallstraße und Berliner Straße bereits Gespräche mit Eltern geführt, die ihre Steppkes zum Andreas-Wenneber-Verbund schicken wollen, und es habe schon einige Verschiebungen gegeben. Man wolle mit kleinen Eingangsklassen starten, damit noch zuziehende Steppkes aufgenommen werden könnten.

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