Tönnies gründet Corona-Hilfsfonds
Unterstützung für Corona-Betroffene: (v.l.) Rheda-Wiedenbrücks Bürgermeister Theo Mettenborg, Tönnies-Finanzvorstand Daniel Nottbrock und Clemens Tönnies, geschäftsführender Gesellschafter des größten Arbeitgebers der Stadt, haben am Freitag den mit einer halben Million Euro ausgestatteten Hilfsfonds vorgestellt.

Familien, Einzelpersonen und gemeinnützigen Institutionen aus der Doppelstadt, die durch die Coronakrise in wirtschaftliche Not geraten sind, sollen durch den Fonds unterstützt werden. Eine zielgerichtete, schnelle und unbürokratische Hilfe stehe dabei im Vordergrund, sagt Clemens Tönnies. „In dieser Ausnahmesituation darf niemand durch das Raster fallen. Insbesondere Familien mit niedrigen Einkommen wolle man unter die Arme greifen. Auch andere Härtefälle, in denen keine Unterstützung vom Staat zu erwarten ist, sollen bedacht werden. Das können laut Tönnies beispielsweise gemeinnützige Institutionen sein, die das gesellschaftliche Leben prägen, zurzeit aber vor einem finanziellen Scherbenhaufen stehen, erläutert Clemens Tönnies.

„Krise gemeinsam überstehen“

„Was gestern noch unvorstellbar schien, ist heute unsere Realität“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter des größten Arbeitgebers der Stadt. Tönnies zeigt sich tief betroffen von der Situation, die er für die gesamte Gesellschaft als riesige Herausforderung einstuft. „Wir müssen jetzt zusammenstehen, um diese Krise zu überstehen. Daher haben wir uns entschieden, einen Hilfsfonds für unsere Stadt ins Leben zu rufen und diesen mit einer halben Million Euro für Soforthilfen zu füllen.“

Tönnies und sein Finanzvorstand Daniel Nottbrock gaben am Freitag mit Bürgermeister Theo Mettenborg den Startschuss für die Aktion. Gemeinsam mit der Stadt soll nun über die Vergabe der Mittel entschieden werden. „Ich danke dem Unternehmen für diese großzügige Spende. Sie hilft uns gerade jetzt, um unmittelbar von der Corona-Pandemie Betroffene aufzufangen. Diese Spende zeigt ein starkes Verantwortungsbewusstsein unserer Unternehmen für die Stadt“, unterstreicht Bürgermeister Theo Mettenborg.

Jeder kann sich einbringen

Tönnies gestaltet den Corona-Hilfsfonds bewusst offen, um sämtliche Auswirkungen der Pandemie abzudecken. „In dieser Ausnahmesituation müssen wir als Stadtgesellschaft zusammenstehen“, fordert Clemens Tönnies. „Ich lade alle ein, sich in den Hilfsfonds einzubringen und damit Verantwortung für die betroffenen Bürger zu übernehmen.“

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