Ampel statt Kreisel für die Kreuzung Oestricher Weg
Ulrich Gösmann
Eine Ampelanlage wird die Verkehrssituation im Kreuzungsbereich Hammer Straße / Oestricher Weg entspannen.
Ulrich Gösmann

Ampel oder Kreisel? Ampel! „Der Knoten ist durchgeschlagen“, signalisiert Robert Reminghorst, stellvertretender Leiter der Ahlener Umweltbetriebe, für die Kreuzung Hammer Straße / Oestricher Weg, die künftig über eine Lichtzeichenanlage gesteuert werden soll.

Es kostet Zeit, Geduld und Nerven, aus dem weiter gewachsenen Wohngebiet am Oestricher Weg auf die Hammer Straße zu kommen. Insbesondere dann, wenn die Fahrt auf vier oder zwei Rädern – teils auf Risiko – in Richtung Innenstadt gehen soll. Die Forderung nach Veränderungen ist eine alte, die Entscheidung eine aktuelle. Und das Thema Kreisverkehr jetzt endgültig raus.

Ein kleiner Kreisel hätte in den Kreuzungspunkt gepasst. Er scheidet angesichts starker Schwerlastverkehr-Frequenz aber aus. Für einen großen Kreisel ist kein Platz, weil benötigte Grundstücke nicht zur Verfügung stehen. Also bleibt nur die Ampel. Sie soll im Zuge der Fahrbahnausbesserung auf dem Streckenabschnitt bis runter zu Buschhoffs Kreisel kommen. „Zwischen Stadt und Landesbetrieb Straßen.NRW hat es jetzt die Vereinbarung gegeben, dass die Stadt es macht und der Landesbetrieb zahlt“, so Reminghorst am Freitag im Redaktionsgespräch. Hinter dem Zeitplan stehe noch ein Fragezeichen, weil im Wirtschaftsplan 2021 noch kein Geld für diese Baumaßnahme vorgesehen sei. Stand jetzt aber sei: „Wenn es optimal läuft, im nächsten Jahr.“ Ansonsten ein Jahr später.

von Ulrich Gösmann

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