Verve! ist nun Verein in eigenen Räumen
Lyn Dorsch, Steffi Schlepphege, Birgit Günnewig, Traute Simon (Projektleiterin) und Ulla Retzlaff hoffen, den Fassadenwettbewerb gewinnen zu können.

 „Wir setzen uns für die gemeinwohlorientierte, nachhaltige Entwicklung des Stadtteils Neubeckum ein“, definiert Amanda Bailey das Ziel. Das solle durch die Förderung bürgerschaftlichen Engagements und lokaler Kooperationen im Rahmen sozialer, künstlerischer, transkultureller, ökologischer und sozialökonomischer Projekte vorangetrieben werden. 

Der Verein verstehe sich als offene Anlaufstelle und kreative Arbeitsplattform für Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlechts und Herkunft, die sich in die Stadtteilentwicklung aktiv einbringen möchten. Kooperationspartner seien beispielsweise beide Kirchengemeinden, das Freizeithaus, die Förderer des Interkulturellen Garten oder der Verein „Beckumer4Future“. Mit Filou sei man ebenfalls im Gespräch, berichtete Bailey. Es sei geplant, räumlich wie personell zusammenzuarbeiten. 

Herzensprojekte gibt es auch schon. So will sich Traute Simon um das Thema Steingärten und ihre Nachteile kümmern. Sabrina Stroppiana ist die Durchführung von Sprachkursen ein Anliegen. Aber auch Treffen von Senioren in gemütlicher Runde, bei Kaffee und Kuchen, sollen stattfinden – erklärtes Ziel von Ulla Retzlaff. Die vereinseigenen Räumlichkeiten an der Hauptstraße 37 irgendwann für Feiern zur Verfügung zu stellen, können sich die Verantwortlichen des Vereins, Amanda Bailey, Devrim Güler und Gladys Salas-Mendoza zudem vorstellen. 

Zunächst gelte es jedoch, die vorhandenen Räume in Schuss zu bringen. Dafür werden Spenden benötigt. Ein erstes gemeinsames Projekt läuft bereits. Denn „Verve!“ nimmt mit einer schmucken Außenansicht seines Stadtteilwohnzimmers am Fassadenwettbewerb teil. Ein von Kai Oppermann mit Jugendlichen gestalteter Bücherschrank lädt zum Stöbern ein, bestückt mit internationaler Literatur. Ein Baum mit seinen in alle Richtungen ragenden Ästen sei Sinnbild dessen, was zukünftig geschehen soll, berichten die Aktiven.

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