„Verve“ mit Backwagen auf dem Markt
Mit Backwaren unterschiedlichster Art sowie Getränken ist der Verein „Verve“ jetzt auf dem Neubeckumer Wochenmarkt präsent. Unser Bild zeigt (v. l.) Gladys Mendoza, Ulla Retzlaff, Steffi Schlepphege und Inneke Putri-Dreier.

Mit ihrem „temporären Marktstand“ möchte die Gruppe laut eigener Erklärung die Lücke füllen, die der ehemalige, von den Neubeckumern sehr geschätzte Brot- und Gebäckwagen dort hinterließ, als der Betreiber Anfang Dezember in Rente ging. Zumindest bis zum Sommer sollen die Marktbesucher so die Möglichkeit erhalten, weiterhin Backwaren auf dem Wochenmarkt einkaufen zu können.

Als Kooperationspartner hat Verve mit der Bäckerei Gausmann einen etablierten lokalen Bäcker gewonnen. Daneben möchten die Aktiven allerdings auch weiter ihre eigenen kulinarischen Akzente setzen. Das Team backt wöchentlich mit Engagement und Freude an der Sache Lieblingsrezepte aus aller Welt – ausgefallen oder klassisch, süß oder herzhaft, wie aus einer Mitteilung der Gruppe hervorgeht.

Jede Woche ist etwas Neues dabei, versprechen die Aktiven. Besonderes Bobon: das bei Marktbesuchern äußerst beliebte, 40 Jahre alte Waffelrezept des Vorgängers wurde als Abschiedsgeschenk an das Verve-Team weitervererbt. Das legt nach eigenem Bekunden großen Wert darauf, in Bioqualität und mit Zutaten aus der Region zu backen. Die Verve-Backstube befindet sich im Freizeithaus Neubeckum. Für Interessierte ist ein gemütlicher Workshop zum Thema Bio-Ernährung und ökologische Landwirtschaft mit dem lokalen Biohof Laakenhof in Planung.

Ihre Präsenz auf dem Markt will die Gruppe nutzen, um mit den Mitbürgern ins intensivere Gespräch zu kommen. Am vergangenen Freitag hatte eine Sprechstunde Premiere, in deren Verlauf Wünsche und Ideen, Anregungen und Kritik für Neubeckum gesammelt werden. Interessierte sind zudem auch herzlich eingeladen, gemeinsam mit den engagierten Mitgliedern Pläne für das entstehende Ladenlokal zu schmieden. Verve möchte den Marktplatz nach eigenen Angaben als „Heimat auf Zeit“ nutzen, bis ein geplantes Stadtteilwohnzimmer, das Projekt- und Kulturraum für Neubeckum werden soll, im Laufe des Jahres im ehemaligen Friseursalon Nordhues in der Hauptstraße eröffnen kann.

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