Karnevalsvirus hat Senioren fest im Griff
Bild: Wiengartne
Erneut gut besucht war der Senioren-Karneval im Pfarrheim. Die Gäste genossen drei Stunden lang ein ausgelassenes, fröhliches Programm.
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Drei Stunden lang gab es beste Unterhaltung, Humor und Frohsinn.

Claus Ströker führte gekonnt und galant durch das Programm. Die ersten Programmpunkte gehörten der Warendorfer Karnevalsgesellschaft (WaKaGe). Die „Flöckchen“ unter Leitung von Laura Blanke und Corinna Dünnwald brachten mit ihrem Gardetanz zu rockiger Musik Stimmung in den Saal. Später kamen sie erneut und sorgten für staunende Gesichter, als sie den Showtanz „Das Leben einer Raupe“ zeigten. Schöner und farbenprächtiger geht es kaum.

Dann kam alles, was im Warendorfer Karneval Rang und Namen hat, auf die Bühne – von der Prinzengarde, dem Elferrat, den Jungkarnevalisten bis hin zu den ehemaligen Tollitäten. Im Mittelpunkt stand dabei Prinz Frank I. (Hülsbusch), „das Sangesoriginal vom Josephs-Hospital“ mit seiner Annemarie Christin Wowerus. „Ich bin gern vom kleinen Ort Warendorf in die Kreismetropole Beelen gekommen“, scherzte der Prinz.

Der Hofsänger der WaKaGe sang sein Prinzenlied natürlich selbst und die Senioren stimmten gern mit ein. Den begehrten Prinzenorden erhielten Pfarrer Norbert Happe, Bürgermeisterin Elisabeth Kammann und Claus Ströker. „Beelen wird in diesem Jahr 11 mal 100 Jahre alt“, wusste der Prinz und die Warendorfer trugen ein entsprechendes Ständchen vor.

Nach dem Prinzen eroberte ein Teufelchen in Person von Bürgermeisterin Elisabeth Kammann die Bütt. Es folgte ein gereimter Höllenritt durch die Bundes- und Kommunalpolitik. Selbst aktuellste Geschehnisse flossen ein, wobei sich die Rednerin recht frech präsentierte und sich auch selbst auf die Schippe nahm. Nicht nur in der Hölle brenne es, sondern auch im Rathaus. Sie habe die volle Breitseite abbekommen und im „GeStrübbe“ sei auch so manches grobe Foul passiert.

Mehr zum Thema in der Montagsausgabe der „Glocke“.

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