7-Tages-Inzidenz übersteigt Wert von 35
Auch im Kreis Soest ist nun die 7-Tages-Inzidenz von 35 überschritten. Damit gehen neue Einschränkungen einher.

Der Krisenstab des Kreises Soest erlässt in enger Abstimmung mit den Städten und Gemeinden eine Allgemeinverfügung mit stärkeren Schutzmaßnahmen für das gesamte Kreisgebiet.

Ab einem Inzidenzwert von 35 ist der Kreis Soest verpflichtet, eine Allgemeinverfügung mit weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu veröffentlichen. Sie orientiert sich an der neuen Coronaschutzverordnung des Landes NRW und übernimmt deren Regelungen der 1. Gefährdungsstufe für den Inzidenzwert ab 35. Die Allgemeinverfügung ist in enger Abstimmung zwischen dem Krisenstab des Kreises, Kreisgesundheitsamt und den Städten und Gemeinden entstanden.

Neue Einschränkungen für das Kreisgebiet

Die Allgemeinverfügung wird im Wesentlichen folgende Einschränkungen beinhalten:

- Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 1.000 Personen sind unzulässig.

- An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen.

- Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.

- Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist.

- In Abstimmung mit dem Landeszentrum Gesundheit, dem Gesundheitsministerium und der Bezirksregierung können weitergehende Schutzmaßnahmen wie etwa eine Sperrstunde für gastronomische Einrichtungen angeordnet werden.

Dirk Lönnecke, Krisenstabsleiter des Kreises Soest: „Die Zahl der Neuinfektionen ist so hoch wie nie seit Beginn der Pandemie. Wir appellieren deshalb erneut an die Vernunft unserer Bürgerinnen und Bürger, sich an die Abstands- und Hygiene Regeln zu halten und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.“

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