Grüne: Radfahren muss sicherer werden
B457-Kreuzung aus Sicht der Tankstelle Rüther: Probleme sehen die Grünen, wenn die Radfahrerin jetzt links abbiegen möchte

Dazu wurde auch eine Fahrradtour durch die Gemeinde unternommen. „Wir sind dafür, die Bedingungen für Fahrradfahrer zu verbessern, statt mehr Parkplätze zu bauen“, so die Grünen. Dabei komme den sicheren Schulwegen für Radfahrer und den bequemen Zufahrten zum Einkauf samt geeigneter Fahrradständer eine wichtige Bedeutung zu.

 Bündnis 90/Grüne Lippetal haben im Zuge der Entwicklung ihres Wahlprogramms einige kritische Verkehrspunkte in Lippetal beschrieben und schlagen Änderungen der Verkehrsführung zur Sicherheit der Radler vor. Die Aufzeichnungen und Erkenntnisse haben sie dem Ortsverband Soest des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) vorgelegt. Die Grünen bitten dort um Überprüfung auf Machbarkeit und Verbesserungen der Vorschläge durch die Experten des Verbandes. Damit die kritischen Verkehrspunkte anschaulich vor Ort dargestellt werden können, laden die Grünen zu einer offiziellen Radtour nochmals die Experten des Soester ADFC, die Vertreter des Lippetaler Bau-, Umwelt-, Sport- und Schulausschusses und aller Lippetaler Parteien sowie Bürgermeister Matthias Lürbke zur verkehrspolitischen Radtour am Samstag, 8. August, ab der Lippetalschule, ein.

Bündnis 90/Grüne Lippetal meinen: „Erst wenn die Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit für Radfahrer in Lippetal verbessert wird, trauen sich ungeübte Radler mit dem Fahrrad ins Dorf. Sobald das Lippetaler Verkehrswegenetz die gleichberechtigte Nutzung von innerörtlichen Straßen für Radfahrer und Autofahrer zulässt, können Eltern und Lehrkräfte Kinder und Jugendliche ruhigen Gewissens in die Bildungseinrichtungen radeln lassen“.

Die Grünen fordern ein Umdenken: Die sonntäglichen Brötchen würden immer häufiger mit dem Rad geholt. Könnte man nicht auch den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad schaffen? Dazu bedürfe es der nötigen Bereitschaft sowie eines flexiblen öffentlichen Nahverkehrs. Die Fahrradmitnahme müsse inklusive im Fahrpreis sein, sodass Kurzstrecken, auf denen kein Bus fahre, problemlos überwunden werden könnten

SOCIAL BOOKMARKS