Industriegebiet Westfalen soll kommen
Foto: Dülberg
Nördlich der alten Kühltürme des Kraftwerks Westfalen und östlich der Autobahn2 wird in Osker demnächst das neue Industriegebiet Westfalen erschlossen.
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Das Problem bei der Planung des neuen Industriegebiets war, dass es immer wieder von politischen Gegnern oder von der rot-grünen Bezirksregierung geblockt wurde. Tatsächlich sind am Ende die Naturschützer die einzigen Gegner des Flächen verzehrenden Projekts. Da geht es weniger um den Standort als ums Prinzip, weil Flächenverbrauch von Naturschützern per se kritisch beurteilt wird.

42 Hektar Fläche

Seit einigen Jahren kommt es aber in Fahrt und steht inzwischen im Regionalplan. Das Industriegebiet „Westfalen“ gegenüber der Lippe vom „Kraftwerk Westfalen“ umfasst eine Fläche von 42 Hektar. Mit der aktuellen CDU/FDP-Landesregierung ist es der Umsetzung sehr nahe gekommen. 

Weil erhebliche Investitionen zu tätigen sind und eine Gemeinde wie Lippetal mit der Entwicklung wohl an den Rand der Verwaltungskapazitäten geriete, wurde die Stadt Hamm mit ins Boot geholt. Im Rat dankten die Fraktionsvorsitzenden Georg Bertram (CDU), Herbert Schenk (SPD) und Werner Sander (BG), Bürgermeister Matthias Lürbke für seinen erfolgreichen Einsatz für das I-Gebiet. 

„Industriegebiet Westfalen GmbH“ 

Der Rat der Gemeinde hat den dazu ausgearbeiteten Gesellschafter-Vertrag einstimmig beschlossen. Rechtsanwalt Michael Hoppenberg aus Hamm begleitet die Gesellschaftsgründung als Experte für Wirtschaftsrecht. Der Rat hat damit auch der Gründung der „Industriegebiet Westfalen GmbH“ mit einer Beteiligungsquote von 50 Prozent für die Gemeinde Lippetal zugestimmt. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 25 000 Euro. Als weiterer Gesellschafter ist die Wirtschaftsförderung Hamm (WFH) als 100-prozentige Tochter der Stadt Hamm beteiligt.

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