Leck setzt Schule mächtig unter Druck
Alles muss raus: Den abgesoffenen Musikraum inspizierten (v. l.) die Entdecker des Wasserschadens Christina Begemann und Finn Thomas zusammen mit Bauamts-Leiterin Elisabeth Goldstein, Schulleiter Volker Wendland, Bürgermeister Matthias Lürbke und Hausmeister Michael Begemann. 
Der Grund dafür: Sie tappten in einem einige Zentimeter hohen Wasserbad, das sich in der Schulküche ausgebreitet hatte. 

Hausmeister alarmiert

Sofort alarmierten sie Hausmeister Michael Begemann. Er hatte den Schaden schnell gefunden. Das Wasser sickerte aus einem geplatzten metallummantelten Schlauch unter einem Spülbecken. Den zugehörigen Haupthahn zuzudrehen war die erste Reaktion, dann wurde die Gemeindeverwaltung informiert.

Bauamtsleiterin Elisabeth Goldstein und Bürgermeister Matthias Lürbke nahmen die Nachricht zunächst mit einem Schrecken auf, gingen dann aber zusammen mit ihren Mitarbeitern daran, sich in einer konzertierten Aktion um den Schaden zu kümmern. Schulleiter Volker Wendland wurde umgehend informiert, dann trafen sich die Beteiligten mit Hausmeister Begemann, um den betroffenen Nordflügel der Schule auf die entstandenen Schäden hin zu inspizieren. Die letzte Kontrolle im betroffenen Hauswirtschaftsraum wurde am vorigen Freitag durchgeführt. 

Maximal 60 Stunden geflossen

Rund 60 Stunden könnte das Wasser maximal geflossen sein, das war schnell ermittelt. Was die Teilnehmer der Schadensbegehung dann doch überraschte, waren die Auswirkungen des Rinnsals auf die drei Etagen des Nordflügels. Besonders der Musikraum unter dem Leck war betroffen. Hier mussten Fußboden und schallgeschützte Deckenverkleidung komplett runter. In anderen Räumen, wie im EDV-Raum, war der Estrich nass geworden, das Parkett hochgekommen, hatte Wellen geschlagen oder war sogar aufgeploppt. 

Glück im Unglück

Bis hinunter in die naturwissenschaftlichen Räume im Souterrain war die Feuchtigkeit gezogen. „Glück im Unglück, dass die Gemeindeverwaltung hier so gut vernetzt ist“, lobt Schulleiter Volker Wendland das Schadensmanagement von Bau- und Schulamt. Versicherung, Handwerker und Trocknungsfirma waren kurzfristig am Einsatzort, um die Schäden aufzunehmen, oder an Elektronik, Fußböden, Decken und Möbeln zu beseitigen.



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