Markt-Betreiber hält an Standort fest
Die Chancen für eine erfolgreiche Zukunft mitten im Dorf sind gewachsen, denn jetzt steht einer Vergrößerung auf rund 1100 Quadratmeter Verkaufsfläche nicht mehr viel im Wege.

Das ist gesichert, seit die Immobilie vor einigen Wochen von der Alptekin Immobilien- und Vermögensverwaltung GmbH erworben wurde. Eröffnet wurde der neue Supermarkt in Lippborg im April 2017, zuvor mussten die Lippborger lange auf ihre“ Einkaufsstätte warten, nachdem Thomas Schürbüscher den Rewe-Awa-Markt geschlossen hatte, weil er nicht vor den Toren des Dorfes neu bauen durfte. Glückliche Fügung, dass die Bäckerei-Familie Lippling sich entschloss, ihren Laden in Lippborg aufzugeben und mit in den Supermarkt zu gehen. Das bringt noch mehr Kunden ins Geschäft. Inzwischen sind auch Lotto und Post hier ansässig. Damit ist der Wunsch von Mehmet Alptekin Realität geworden, dass sein Elli-Markt, der bei den Lebensmitteln mit der Edeka und der Lüning-Gruppe zusammenarbeitet, der Dorfmittelpunkt und Treffpunkt der Lippborger geworden ist.

Heimische Produkte stehen im Fokus

Im Umfeld profitieren weitere Geschäfte, weil der Elli-Markt die Kunden mitten ins Dorf holt. Parkplätze sind mittlerweile reichlich vorhanden, sowohl hinter dem Supermarkt, als auch gegenüber an der Hauptstraße auf dem Schotterparkplatz an der Bunten Straße. Mehmet Alptekin plant die Vergrößerung seines Geschäftes von 670 auf rund 1100 Quadratmeter. Das wäre dann wohl genug Platz, um die rund 15 000 Artikel aufzustellen, die er mittlerweile im Sortiment hat. Vergleichsweise bieten Discounter nicht einmal 20 Prozent davon an. Doch auch wenn im Elli-Markt jeder Quadratmeter für Regale, Kühlschränke und Frische-Theken sowie möglichst breite Gänge ausgenutzt wird, ohne die Erweiterung können die Wünsche und Nachfragen der Kunden nicht optimal befriedigt werden. Vor allen die Getränke-Abteilung braucht mehr Platz, ebenso wie die vielen neuen aus der Region stammenden Produkte, die er seiner Kundschaft vermehrt anbieten will. Dabei appelliert Alptekin an heimische Produzenten und seine treuen und umweltbewussten Kunden, ihm neue Produkte aus heimischem Anbau oder Produktion vorzustellen oder zu benennen.

Haus soll weichen

Westlich vor dem Supermarkt, wo die Kunden auf dem Parkplatz direkt vor dem Haus parken können, ist eine Erweiterung wohl nicht denkbar. So sieht es auch Mehmet Alptekin, dass mehr Raum für den Laden nur dadurch entstehen kann, dass das Mehrfamilienhaus, das an die Rückseite zur Blaufärberstraße an den Supermarkt-Komplex angebaut ist, demnächst abgerissen wird. Zuerst muss aber für die Mieter der Gemeinde Lippetal, die dieses Gebäude zusammen mit dem Haus Schliephorst (ehemals Mode Willenbrink) erworben hat, Ersatzwohnraum gefunden werden. Außerdem muss das Mehrfamilienhaus für die Erweiterung erstmal vom Eigentümer, der Gemeinde Lippetal, käuflich erworben werden.

SOCIAL BOOKMARKS