Uhren-Dieb an der Grenze gefasst

Dank einer Kontrolle bei der Ausreise ging der Polizei der mutmaßliche Dieb ins Netz.

So schildert die Bundespolizei in Ludwigsdorf, die für die Autobahn vier und den Grenzübergang nach Polen zuständig ist, den Hergang: Der 21 Jahre alte Verdächtige wurde gegen 4 Uhr von den Bundespolizisten kontrolliert. Der Mann saß in einem polnischen Kleinbus. Mit dem Fahrzeug wollte er offensichtlich Deutschland über die Autobahn vier in Richtung Polen verlassen. Daraus wurde jedoch nichts, er wurde von der Polizei vorläufig festgenommen.

Auf der Suche nach Ausweispapieren fanden die Beamten in seinem roten Rucksack insgesamt 14 Uhren, vier Kästchen mit Modeschmuck sowie Make-up und Wäsche. Es bestand der Verdacht, dass es sich um Diebesgut handeln könnte. Eine erste Spur führte zum Autohof Strängenbach in Lippborg an der A 2-Anschlussstelle.

Als sich die Ordnungshüter mit einer Verkäuferin des Autohofs in Verbindung setzten, teilte sie mit, dass tatsächlich eine Vitrine aufgebrochen worden sei und Uhren sowie Schmuck fehlten. Für den jungen Mann als Dieb sprach zudem der Umstand, dass sich die Frau an einen auffälligen Kunden mit rotem Rucksack im Verkaufsraum erinnern konnte.

Die Diebstahl war zwischenzeitlich bei der zuständigen Polizeidienststelle in Soest angezeigt worden. Den Wert der in Ludwigsdorf sichergestellten Beute aus Uhren, Schmuck, Wäsche und Kosmetik beziffert die Bundespolizei in ihrer Mitteilung auf rund 700 Euro.

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