Ausgleichsmandate: Rat hat 40 Mitglieder
Foto: Springer
Auf Oeldes Bürgermeister Karl-Friedrich Knop folgt Karin Rodeheger im Amt. Das Foto zeigt die beiden am Wahlabend. Rodeheger wird in der konstituierenden Ratssitzung am 9. November vereidigt  - ebenso wie die übrigen 40 Ratsmitglieder. 
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 Bis 1994 hatte der Oelder Rat viele Jahre 39 Mitglieder gehabt, dann war er 1999 auf 32 verkleinert worden. Ab 2009 gehörten ihm 34 Frauen und Männer an, ab 2014 wieder 32.

Dass er nun wieder seine alte Größe hat, liegt an Ausgleichsmandaten. Diese gibt es, weil die CDU 15 von 16 möglichen Direktmandaten geholt hat. Damit hätten ihr fast 50 Prozent der Ratsmandate gehört, erläutert Jakob Schmid, Fachbereichsleiter I der Stadt Oelde, während ihr gemäß ihrem Gesamtergebnis aber nur 38,57 Prozent zustünden. Diese Ungleichheit werde durch Ausgleichsmandate für andere Fraktionen entsprechend ausgeglichen.

Welche Mehrheiten sich auf Dauer im neuen Rat finden, dürfte mehr denn je von den Themen abhängen. Die CDU mit 15 statt 13 Mandaten geht diesbezüglich gestärkt in die Ratsarbeit, hat aber auch zusammen mit der FDP (3 statt 2 Mandate) keine Mehrheit. Die hätten beispielsweise auch SPD (8 statt 9 Mandate) und die starken Grünen (8 statt 3) nicht – nur zusammen mit der FWG (6 statt 4).

In der konstituierenden Ratssitzung am 9. November werden nicht nur die neuen Ratsmitglieder, sondern auch Karin Rodeheger vereidigt. Offiziell beginnt ihre Amtszeit am 1. November. Für Oeldes amtierenden Bürgermeister Karl-Friedrich Knop endet seine zweite Amtszeit am 30. Oktober. Dann wird er nach elf Jahren in Pension gehen.

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