Bereitschaft zum Blutspenden ist groß
Foto: Schöning
Da das DRK-Heim in Oelde nicht genug Platz bietet, um die geltende Abstandsregel einzuhalten, hat die jüngste Blutspende in Oelde im Drostenhof stattgefunden. Das Bild zeigt (v. l.) Spender Michael Hötte, die DRK-Helfer Anneliese Meier und Erwin Hellweg sowie Spender Torsten Köchling.
Foto: Schöning

„Wir freuen uns sehr, dass sich die Leute nicht von Corona oder der Hitze abschrecken lassen“, sagte Oeldes DRK-Leiter Hendrik Zummersch zufrieden. Die Zahl der Spender sei dieses Mal weitaus höher als bei der Aktion an Pfingsten.

Erstmals Spende im Drostenhof

Zum ersten Mal fand die Aktion am Drostenhof statt. Da das Oelder DRK-Heim an der Wallstraße angesichts der vorgeschriebenen Abstandsregel nicht genug Platz hat, hatte der Trägervereins des Drostenhofs der DRK-Ortsgruppe Oelde angeboten, dort hin auszuweichen. „Wir wurden hier mit offenen Armen empfangen. Die Kooperation mit dem Drostenhof kann ich nur loben“, betonte Zummersch.

Die Blutspende sowie die Anmeldung und der Wartebereich waren auf zwei Gebäude aufgeteilt. Somit könnten die Hygiene- und Abstandsregeln einwandfrei eingehalten werden, erläuterte der DRK-Leiter. Lange Wartezeiten und Menschenansammlungen könne man vermeiden. „Die Blutspende unter Corona-Auflagen dauert zeitlich nicht länger als üblich, auch wenn mehr Schutzvorkehrungen ergriffen worden sind“, sagte Zummersch.

Maskenpflicht und Desinfektion

Bevor sich die Spender anmelden konnten, wurde bei ihnen Fieber gemessen. Zudem stellten die DRK-Helfer sicher, dass kein Spender Krankheitssymptome aufwies und sich niemand nicht vor Kurzem in einem Risikogebiet aufgehalten hatte. Des Weiteren gehören Maskenpflicht und Desinfektion zu den neuen Auflagen. 

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