Karin Rodeheger erste Bürgermeisterin
Foto: Springer
Glückwünsche für die Nachfolgerin: Karl-Friedrich Knop gratulierte der neuen Oelder Bürgermeisterin Karin Rodeheger. 
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Erster Gratulant war ihr Lebensgefährte, doch er blieb nicht allein. Familie und Freunde standen bereit, um das zu feiern, was Karin Rodeheger zuerst „noch nicht so richtig realisiert“ hatte. Etwas anderes stand für sie dagegen fest, wie sie betonte: „Ich freue mich auf das, was kommt.“ Und sie ergänzte ihr Bekenntnis um das Versprechen, alle Energie in die Stadt einzubringen. Mit Verweis auf den Amtsinhaber betonte sie, sie bekomme „die Stadt gut übergeben“. Sie werde alles dafür tun, dass dieser gute Zustand erhalten bleibe.

Knop betont Rodehegers Erfahrung und Engagement

Für Karl-Friedrich Knop, der sein Büro zum 1. November abgibt, stand fest, dass die künftige Bürgermeisterin mit ihrer Erfahrung und ihrem Engagement, „die positive Entwicklung der Stadt Oelde weiter voranbringen wird“. 63,13 Prozent der Wähler stimmten für Karin Rodeheger, die von CDU und FDP nominiert sowie von SPD und FWG unterstützt wurde, 25,34 Prozent für Barbara Köß, die von den Oelder Grünen ins Rennen geschickt worden war. Beide Kandidatinnen attestierten der jeweils anderen einen fairen Wahlkampf. Beide erklärten, sie freuten sich auf die künftige Zusammenarbeit im Rat.

Die unterlegene Barbara Köß zeigte sich absolut „zufrieden mit dem Ergebnis“. Sie freue sich darauf, mit der deutlich gestärkten Grünen-Fraktion im Rat „grüne Inhalte weiter nach vorn zu bringen“, erklärte Köß am späten Abend im Rathaus, als auch das Ergebnis der Ratswahl feststand. Die beiden männlichen Mitbewerber waren zu dem Zeitpunkt nicht im Ratssaal. Hermann Wiebe, der 3,72 Prozent der Stimmen auf sich vereinte, hatte nur die ersten Ergebnisse dort mitverfolgt. Oliver Bäumker, den 7,81 Prozent der Oelder zum Bürgermeister machen wollten, blieb dem Rathaus am Sonntag fern.

Grüne erstmals zweitstärkste Partei

Vier zufriedene Sieger, ein sehr enttäuschter Verlierer – so lässt sich die Wahl zum Oelder Stadtrat zusammenfassen. Während CDU (von 13 auf 15), FWG (von 4 auf 6), Grüne (von 3 auf 8) sowie FDP (von 2 auf 3) jeweils Mandate gewannen, verlor die SPD einen Sitz.

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