Narren touren durch die Stadt
Bild: Hövelmann
Durch die Mensa wandt sich eine bunte Polonaise, während die Werkräume verwaist waren. Der Besuch der Karnevalisten hat die Zweigstelle der Freckenhorster Werkstätten in Oelde auf den Kopf gestellt.
Bild: Hövelmann

Auch die Kolpingkarnevalisten aus Oelde, der SK Helau aus Sünninghausen und ein Vertreter des Karnevalvereins aus Lette feierten mit. Sie legten auf ihrer Tour durch die Stadt einen Zwischenstopp am Landhagen ein.

„Alles, was unsere Stadt an Karneval zu bieten hat, ist hier“

Am Ziel angekommen, wurden sie schon sehnsüchtig erwartet. Mit einem dreifachen Helau begrüßte Frank Hövekamp, Präsident des SK Helau, die Feiernden.

„Alles, was unsere Stadt an Karneval zu bieten hat, ist hier“, sagte er. Kein Wunder also, dass sich kurz darauf eine Polonaise durch den Raum schlängelte.

„Von so viel guter Stimmung sind wir beeindruckt“

Die passende Musik lieferte Zweigstellenleiter Udo Mayer-Wittreck, der in die Rolle des DJs schlüpfte. Bei ihren Kostümen hatten sich die Mitarbeiter der Freckenhorster Werkstätten viel Mühle gegeben – ob als Clown, Pirat oder Sheriff verkleidet, gemeinsam tanzten und lachten sie mit der jecken Gästeschar.

Ein Höhepunkt war der Auftritt von Daniel Neumann. Als Wolfgang-Petry-Double gab er – die Gitarre in der Hand – Hits wie „Wahnsinn“ zum besten. „Von so viel guter Stimmung sind wir beeindruckt“, betonte Maria I. Robbert, Prinzessin des SK Helau. „Wir kommen im nächsten Jahr gern wieder.“

Närrischer Besuch in der „Spasskasse“

Traditionell hatten die Narren zuvor schon der „Spasskasse“, wie die Sparkasse an Weiberfastnacht heißt, einen Besuch abgestattet. Dort stieg Ralf Beckamp in die Fußstapfen von Martin Brockschnieder. Er hieß die Gäste willkommen, bevor die Frauen die Regie übernahmen.

Gefeiert wurde im Obergeschoss mit Musik, Spielen und dem einen oder anderen Bier.

Auch das Oelder Rathaus gehört bei der Rundtour der heimischen Jecken stets zu den Zielen. Dort sicherten sich die Narren trotz anfänglicher Gegenwehr den Schlüssel. „Wir konnten dem Charme der Prinzessin nicht widerstehen“, sagte Bürgermeister Karl-Friedrich Knop.

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