Verzicht auf Präsenzgottesdienste
Foto: Leo Lutterbeck
Das Angebot der offenen Kirche (hier St. Johannes) wird in der Evangelischen Kirchengemeinde und in der katholischen Pfarrei in Oelde weitergeführt. Präsenzgottesdienste entfallen bis Ende Januar.
Foto: Leo Lutterbeck

 Die Evangelische Kirche von Westfalen habe ihren Gemeinden dringend empfohlen, über den 10. Januar hinaus auf Gottesdienste zu verzichten, schrieb Pfarrerin Melanie Erben. Das Presbyterium in Oelde folge dieser Empfehlung.

Offene Kirche kommt gut an 

Jeden Sonntag von 10 bis 11 Uhr stünden aber die Türen der Friedenskirche, der Stadtkirche und der Christuskirche Gläubigen offen, die diese als Ort der Stille und des Gebets aufsuchen wollten. Dort werde auch jemand „mit einem offenen Ohr“ anzutreffen sein. Darüber hinaus bleibe die Stadtkirche freitags von 10 bis 12 Uhr offene Kirche.

Auch die Pfarrei St. Johannes lädt weiterhin zur offenen Kirche ein, in der ein Seelsorger anwesend ist und die Kommunion ausgeben kann. „Wir sehen eine hohe Akzeptanz für dieses Angebot“, sagte Pfarrer Karl Kemper. Da das Robert-Koch-Institut die Lage derzeit weiterhin nicht als stabil einstufe, habe man entschieden, bis Ende des Monats auf öffentliche Präsenzgottesdienste zu verzichten. Falls sich die Situation in und um Oelde bereits vorher erkennbar und stabil entspannen sollte, werde man neu beraten und entscheiden.

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