Sassenberg: Johannes Philipper will Veränderung
Bild: Reimann
Mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Johannes Philipper (FDP) soll frischer Wind ins Rathaus einziehen. Das wünschen sich Georg Hartmann Niemerg (Bündnis 90 / Die Grünen), Claudius Freiwald (SPD), Carsten Schuckenberg (FWG), Hendrik Panitz (SPD), Johannes Philipper, Norbert Westbrink (Bündnis 90 / Die Grünen), Franz Linnemann (FWG) und Ulrich Seidel (SPD).
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Unterstützt wird er dabei jetzt offiziell sowohl von der FWG, dem Bündnis 90 /Die Grünen als auch von der SPD. Gemeinsam mit Franz-Josef Linnemann und Karsten Schuckenberg von der FWG, Norbert Westbrink und Georg Hartmann-Niemerg von den Grünen, Clau–dius Freiwald und Hendrik Panitz von der SPD hatte Philipper am frühen Dienstagabend zu einem Pressegespräch im Rahmen einer Busfahrt eingeladen. Schließlich gehöre auch die Verbesserung des ÖPNV zu den Aufgaben, die künftig angegangen werden müssten, sind sich alle Beteiligten einig.

Philippers Entscheidung, sich zur Wahl zu stellen, sei kein Spontanentschluss gewesen, betonte der FDP-Vorsitzende, der seit elf Jahren in der Kommunalpolitik zuhause ist. „Ich habe mich einfach gefragt, wie ich mich noch mehr einbringen kann, damit es weiter vorangeht“, so Philipper. Er empfindet die derzeitige Situation im Rat und die dort herrschenden Mehrheitsverhältnisse als „nicht förderlich für eine Modernisierung“. Da die Pläne und Ziele Philippers mit denen der oben genannten Parteien viele Gemeinsamkeiten aufweisen, haben sich diese entschlossen, Johannes Philipper als Bürgermeister zu unterstützen.

„Wenn man es so will, wie es bisher war, wählt man Josef Uphoff“, sagte Franz-Josef Linnemann. Wer indes neue Wege einschlagen möchte und auch Querdenken zulässt, der müsse sein Kreuzchen bei Philipper machen“, ergänzte Norbert Westbrink. „Es ist eine Wahl für die Zukunft und nicht für die Gegenwart, und wir meinen, dass Innovation und Fortschritt besser durch einen jüngeren Kandidaten eingebracht werden kann“, erklärte Georg-Hartmann-Niemerg. Er schätze an Philipper seinen Kampfgeist und Biss.

Claudius Freiwald (SPD) betonte, die Unterstützung Philippers sei nicht etwa als Kritik am amtierenden Bürgermeister zu sehen. Philipper stehe einfach für andere Schwerpunkte. Karsten Schuckenberg fragte sich, ob im Falle einer Wahl Josef Uphoffs in dessen letzter Amtsperiode noch Innovationen kommen könnten, oder ob es nicht eher nur noch ein Abarbeiten vorhandener Projekte sei. „Meine Kinder kennen nur Angela Merkel, Jogi Löw und Josef Uphoff“, witzelte er über die langjährigen Funktionsträger. Es sei Zeit für jemand Neues.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag, 27. Februar 2020, in der Tageszeitung „Die Glocke“.

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