Diesteddes Storchennest wird errichtet
Noch fehlt das Polster, in dem es sich ein Storchenpaar gemütlich machen kann. Dafür verwendet werden Holzwolle, geschreddertes Holz, Heu und Birkenreisig.

Es handelt sich um ein Projekt der Gruppe „Die-aktiv“ und des Diestedder Heimatvereins. Aufgestellt wird das Storchennest am Samstag, 29. Februar, im Hangkamp oberhalb der Obstwiese im Ortskern. Beginn ist um 10 Uhr. Zuschauer und alle Interessierten sind ausdrücklich willkommen.

Der Standort des Horsts wurde mit Hilfe der Nabu-Station ausgewählt, wie Werner Eckey für Heimatverein und „Die-aktiv“ mitteilt. Er hebt hervor: „Vom Parkplatz an der Kirche und vom Gelände des Kindergartens wird eine Beobachtung barrierefrei möglich sein, sollte das Nest angenommen werden.“ Eine behördliche Baugenehmigung sei nicht notwendig, um das Storchennest aufstellen zu dürfen.

Die Pfarrei St. Margareta hat als Grundstückseigentümerin per Kirchenvorstandsbeschluss dem Antrag auf Errichtung im Hangkamp zugestimmt. Als der Beschluss vorlag, machte sich die Gruppe „Die-aktiv“ sofort an die Arbeit und goss ein Fundament, wie Werner Eckey berichtet. „Wir hatten das Glück, den ausgemusterten Sirenenmasten des Feuerwehrgerätehauses Diestedde von der Gemeinde überlassen zu bekommen – kostenfrei.“

Gleichzeitig wurde die Plattform für das Nest in Angriff genommen. „Dabei entstanden nur geringe Materialkosten für Schrauben und sonstiges Zubehör, weil uns das Holz von der Zimmerei Bühlbecker in Wadersloh gespendet wurde“, erzählt Eckey weiter. Bevor es am Samstag montiert wird, muss das Nest in dieser Woche noch auf der Grundlage von Empfehlungen des Naturschutzbunds mit Holzwolle, geschreddertem Holz, Heu und Birkenreisig ausgepolstert werden.

Danach wird es spannend. Denn ob und wie schnell ein Storchenpaar sich in dem Nest niederlässt, kann niemand voraussehen. Adebar, so der verbreitete Fabelname des Storchs, gilt als eigenwilliger Zeitgenosse.

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