Auto brennt, Haus schwer beschädigt
Foto: Baumjohann
Rund 200.0000 Euro Sachschaden sind nach Schätzungen der Polizei beim Brand eines Hauses am Samstag an der Polydorstraße in Warendorf entstanden. Das Feuer war Folge eines Pkw-Brands unter einem Carport. Mit Hilfe von zwei Drehleitern bekämpfte die Feuerwehr das Feuer auf dem Dachstuhl.
Foto: Baumjohann
Noch vor Eintreffen der Rettungskräfte griffen die Flammen auch auf das angrenzende Wohnhaus über und verursachten dort hohen Sachschaden. Ein unter dem Carport geparktes Auto (Mercedes-Oldtimer) brannte völlig aus. Die Bewohner des Hauses konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Die enorme Hitzeentwicklung führte zudem zu Schäden an einem Nachbarhaus.

Zur Erforschung der Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen und den Brandort beschlagnahmt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden die Anwohner aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben und Fenster geschlossen zu halten. 

„Vom Carport aus hatte das Feuer noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr auf den Dachstuhl des direkt angebauten Einfamilienhauses übergegriffen“, schildert Olaf Schröder die Lage, mit der die beiden Löschzüge aus Warendorf und der Löschzug Milte am Karsamstag konfrontiert waren. 

Mit zwei Drehleitern bekämpfte die Feuerwehr die Flammen im Dachstuhl des Einfamilienhauses, unter schwerem Atemschutz drangen die Einsatzkräfte auch in das Gebäude vor. „Menschen waren nicht in Gefahr“, sagt Schröder. Die Bewohner des Hauses seien zum Zeitpunkt des Brandes nicht zu Hause gewesen, so der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Warendorf im „Glocke“-Gespräch.

Besonders tragisch ist die Tatsache, dass die Familie vor knapp zweieinhalb Jahren am 5.November 2018 durch einen ausgedehnten Dachstuhlbrand im selben Wohnhaus einen enormen Schaden erlitten hatte, heißt es im Einsatzbericht der Feuerwehr.

Im Einsatz waren unter der Einsatzleitung vom Einheitsführer Christian Erpenbeck die Löschzüge Warendorf und Milte sowie ein Rettungswagen von der Rettungswache Warendorf. Die Leitung der Feuerwehr machte sich vor Ort ebenfalls ein Bild des Geschehens.

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