Keine Entscheidung zur Marketing-GmbH
Bild: Wild
Gestrichen werden kann der Zusatz „GmbH“ hinter „Warendorf Marketing“ noch nicht. Seine Pläne, die Gesellschaft zum 1. Juli zu liquidieren, zog Bürgermeister Axel Linke im Hauoptausschuss am Montag vorerst zurück, und auch der Rat entscheidet am 30. März noch nicht. Jetzt soll sich eine Arbeitsgruppe mit der Neukonzeption des Stadtmarketings befassen.
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Obwohl von Bürgermeister Axel Linke für die  Sitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses zur (Vor-)Entscheidung vorgesehen, blieb am Montag eine Weichenstellung aus. „Das ist noch nicht entscheidungsreif“, sagte Linke selbst. Und so wurde der Punkt mit Billigung der Politiker von der Tagesordnung abgesetzt. Linke schlug vor, eine Arbeitsgruppe zu bilden. Sie soll eine „zukunftsfähige, tragfähige Lösung“ erarbeiten.

Der Plan Linkes war es, die GmbH zu liquidieren und die Aufgaben des Stadtmarketings unter dem Dach der Stadtverwaltung erledigen zu lassen. Das Mitarbeiterteam müsste dann zusätzlich als Bedienstete der Stadtverwaltung angestellt werden, was zumindest eine höhere Bezahlung nach den Tarifen des öffentlichen Dienstes nach sich ziehen würde.

Nicht nur deshalb scheint einigen Politikern das Konzept des Bürgermeisters noch nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein. Nach der  Vertagung ist die Umsetzung zur Jahresmitte wohl kaum noch realistisch. Auch von der Tagesordnung der Ratssitzung am 30. März ist das Thema gestrichen worden. Die Interims-Geschäftsführung sollte eigentlich zur Jahresmitte enden.

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