ASG vor Showdown im Abstiegskampf
Bild: Wegener
Mit purer Entschlossenheit im Kellerduell: Am Freitagabend empfängt die Ahlener SG mit Philipp Dommermuth die Sauerland Wölfe aus Menden.
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Wenn der Drittletzte beim Vorletzten antritt, dann wird es auf jeden Fall spannend. So richtet sich auch ASG-Trainer Sascha Bertow auf nervenaufreibende 60 Minuten ein. „Die Mannschaft weiß, wie wichtig dieses Spiel ist“, erklärt er. „Die 27:30-Niederlage in Minden haben wir abgehakt und uns intensiv auf das Spiel gegen Menden vorbereitet.“ Auch wenn die Vorbereitung alles andere als optimal gelaufen ist. Denn Jannis Fauteck plagt sich weiter mit Rückenproblemen herum und „David Wiencek wird definitiv ausfallen“, sagt Bertow. „Er hat sich den Finger ausgekugelt und eine Knochenabsplitterung zugezogen.“

„Da müssen wir jetzt durch“

Damit fallen bei den Gastgebern gleich beide Akteure, die im linken Rückraum gesetzt sind, aus. „Das ist bitter, aber wir müssen da durch“, gibt sich der Ahlener Trainer kämpferisch. „Die Jungs haben gut trainiert. Jetzt müssen sie im Spiel bis an ihre Grenzen gehen.“ Am besten sogar noch ein Stück darüber hinaus, will die Mannschaft auch in der kommenden Saison noch in der Dritten Liga antreten. Die Gäste belegen mit einem Punkt Vorsprung auf Ahlen den 14. Platz, haben aber bereits zwei Partien mehr ausgetragen als die Bertow-Sieben. Das nährt die Hoffnung im ASG-Lager, die Klasse aus eigener Kraft noch halten und am Ende einer strapaziösen Spielzeit feiern zu können.

Weitere Hintergründe zum Drittliga-Spiel der ASG-Handballer gegen Menden lesen Sie am Freitag, 14. Februar, in der „Glocke“.

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