„Ali“ Beckstedde nimmt Abschied
Bild: Bremehr
Blick zurück: „Ali“ Beckstedde steht vor seinem letzten Spiel als Trainer des SC Wiedenbrück.
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Noch eine letzte Ansprache in der Kabine, noch einmal die Kappe mit dem Emblem des SC Wiedenbrück aufsetzen, noch einmal auf der Trainerbank im Jahnstadion Platz nehmen. Alfons Beckstedde steht mit der Partie gegen Fortuna Düsseldorf II an diesem Samstag (14 Uhr) vor seinem Abschiedsspiel. „Es war toll, dass ich die Möglichkeit hatte, in der Regionalliga zu trainieren, und dass wir immer frühzeitig den Klassenerhalt gesichert haben“, sagt der 55-Jährige über seine drei Jahre an der Ems.

„Lange genug Zeit, um mich darauf vorzubereiten“

Wehmut komme bei ihm jedoch nicht auf, wenn er an das letzte Spiel im Jahnstadion denkt. „Ich hatte lange genug Zeit, mich auf diesen Moment vorzubereiten“, betont Beckstedde, der noch keinem neuen Club eine Zusage gegeben hat und sich in nächster Zeit erst einmal auf seine Familie sowie die Arbeit auf seinem Bauernhof in Vellern konzentrieren will. Für die Heimpartie gegen Düsseldorf II, ebenfalls schon gesichert, hat sich der Trainer, der zur neuen Saison von Björn Mehnert abgelöst wird, aber etwas vorgenommen: „Ich möchte, dass die Mannschaft noch einmal ein gutes Spiel abliefert. Es geht ja auch noch darum, Verl und Düsseldorf in der Abschlusstabelle hinter uns zu lassen.“

SC Verl: Siegen in Siegen und dann fliegen

Letzte Ausfahrt Siegen: Einmal noch macht sich der Tross vom SC Verl in dieser Saison auf die Reise. Das letzte Spiel führt den Sportclub am Samstag zu den Sportfreunden Siegen, die nicht nur Tabellenletzter der Regionalliga sind, sondern bereits vor geraumer Zeit ihren freiwilligen Rückzug in die Oberliga angekündigt hatten. Nachdem Verl am vergangenen Wochenende den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht hatte, ist auch beim Team von Trainer Guerino Capretti die Anspannung verschwunden.

„Kleine Serie nicht kaputt machen lassen“

Und da sich etliche Spieler unmittelbar nach dem Schlusspfiff im Siegener Leimbachstadion auf den Weg zu einem verlängerten Mallorca-Wochenende machen, könnte am Samstagnachmittag nach dem Schlusspfiff das Fazit stehen: „Außer Spesen nichts gewesen.“ Doch da spielt Guerino Capretti, der auf den Kurztrip nach Mallorca verzichtet („Die Spieler sind lockerer beim Feiern, wenn der Trainer fehlt“), nicht mit. „Wir wollen uns doch unsere kleine Serie nicht kaputt machen lassen“, möchte Capretti ungeschlagen in die Sommerpause gehen.

Weitere Hintergründe zu den Partien des SC Wiedenbrück und SC Verl am letzten Spieltag dieser Regionalliga-Saison lesen Sie am Samstag, 20. Mai, in der „Glocke“.

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