Beckstedde macht gegen Borussia die 100 voll
Bild: Bremehr
Vor einer kniffligen Aufgabe steht Alfons Beckstedde in seinem 100. Spiel als Trainer des SC Wiedenbrück.
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Alfons Beckstedde steht dabei vor seinem 100. Liga-Spiel als Trainer des SC Wiedenbrückt. Ob die Heimpartie  gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach auch eine runde Sache wird, muss sich jedoch erst zeigen.

Seit „Ali“ den SCW zur Saison 2014/2015 übernommen hat, gab es 33 Siege, 28 Unentschieden und 38 Niederlagen. Im Schnitt sind pro Partie unter der Regie von Beckstedde, der nach dieser Spielzeit ja von Björn Mehnert abgelöst wird, knapp 1,3 Punkte herausgesprungen. Das ist keine überragende, aber doch sehr ordentliche Bilanz – zumal es bis dato ja immer zum Klassenerhalt reichte und es diesbezüglich auch in dieser Saison mittlerweile sehr gut aussieht.

„Man muss ja auch berücksichtigen, welche Möglichkeiten man zur Verfügung hat“, betont Beckstedde, für den das 100. Regionalliga-Spiel mit dem SCW durchaus eine besondere Bedeutung hat. „Ich bin damit sehr zufrieden. Wenn man eine Trainerstelle antritt, weiß man ja nie, wie lange das gut geht.“

Oliver Zech hat gegen Sprockhövel seine zehnte Gelbe Karte vor die Nase gehalten bekommen und muss gesperrt zuschauen. Da Paterson Chato in den letzten Tagen etwas kränkelte, ist David Lauretta eine Option für den Platz neben Carsten Strickmann im defensiven Mittelfeld.

Capretti setzt auf den Faktor Leidenschaft

Wieder ein abendliches Auswärtsspiel für den SC Verl, wieder bei einem der Top-Teams der Fußball-Regionalliga. Holt also Rino Capretti in seiner zweiten Partie als Sportclub-Trainer bei Alemannia Aachen wie schon beim Tabellendritten Borussia Mönchengladbach II am vergangenen Donnerstag einen Punkt? Oder sogar mehr?

„Die Voraussetzungen sind ähnlich“, sagt Capretti und verweist zurecht darauf, dass Aachen besser ist, als es der Tabellenstand ausdrückt. Schließlich hat der aktuelle Rangneunte dank seines neuerlichen Insolvenzverfahrens neun Punkte abgezogen bekommen. Das wirkt sich auf die Leistung des Teams vom Tivoli indes nicht negativ aus. Seit sieben Spielen haben die Kaiserstädter keine Niederlage mehr kassiert. Die letzte Pleite auf dem Tivoli datiert sogar vom November vergangenen Jahres. Damals setzte sich Drittligist Fortuna Köln im Mittelrhein-Pokal bei der Alemannia durch. Der Sportclub ist folglich gewarnt vor seinem heutigen Gastspiel.

„Eine junge, athletische Mannschaft mit zwei sehr groß gewachsenen und kopfballstarken Innenverteidigern“, weiß Verls Trainer um die Schwere der Aufgabe. Daher gelte es, wie schon in Mönchengladbach mit der richtigen Einstellung in die Partie zu gehen. „Zwar hat da noch nicht alles geklappt, aber das kann ich auch noch nicht erwarten“, zeigt sich Rino Capretti nachsichtig: „Unter der Woche haben wir im Training wieder ein paar Fortschritte gemacht. Ich erwarte auch in Aachen keine Wunderdinge, aber die gleiche Leidenschaft wie in Mönchengladbach.“

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