Beckums Abenteuer beginnt in Gievenbeck
Freuen sich auf den Auftakt: Beckums Patrick Schmidt (l.) steht im Kader, während Marc Pape noch länger zusehen muss.

„Denn das ist eine Mannschaft, die auch Ambitionen hegt.“ Irgendwie tun sie es fast alle in der Saison und schielen mit mindestens einem Auge auf die Oberliga. Kein Wunder, dass diese Westfalenliga als extrem ausgeglichen gilt. „Aber ich glaube an meine Mannschaft, es wird ein superinteressantes Jahr werden. Wir sind ja nicht umsonst aufgestiegen und haben ein gutes Team“, sagt Klingen selbstbewusst.

Doch die BSV wird sehen müssen, dass sie mit anderen Situationen klarkommt als noch im Jahr zuvor. „Hier kann es mal passieren, dass wir zwei Spiele am Stück verlieren, aber wir haben auch die Qualität, dass wir drei Spiele in Serie gewinnen können“, meint Klingen. Er sehe bei all seinen Spielern das Potenzial für die Westfalenliga.

Auf die Zähne beißen und mehr schuften

Über den Sommer hat sich „ja nicht ganz so viel geändert“, ein paar Abgänge und noch ein paar Zugänge, aber das Grundgerüst steht. „Es wird aber mit Sicherheit nicht die gleiche Elf spielen wie letztes Jahr“, sagt Klingen. Mit Jonas Brockhinke (Kniespiegelung) und Matteo Fichera (Urlaub) fehlen zwei letztjährige Stützen, Zugang Marc Pape ist mit einem Bruch im Knie länger raus. „Dann haben wir noch den einen oder anderen Angeschlagenen, aber ich hoffe, die Jungs beißen auf die Zähne“, zählt Klingen auf seine Schützlinge.

„Es sind noch nicht alle in der Lage, über 90 Minuten zu gehen, aber wofür darf ich denn dreimal wechseln?“ Sicher ist sich Klingen auf jeden Fall dabei, dass seine Mannschaft mehr schuften muss als im Vorjahr. „Mit dem gleichen Pensum und der gleichen Intensität wird es schwer. Wir sind aufgestiegen und müssen in der neuen Liga noch eine Schippe drauflegen“, fordert er. Und vergangenes Jahr klappte das bekanntlich hervorragend.

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