Bertow traut Bayers Braten nicht
Vom Siebenmeter-Werfer zum Stammspieler: Marvin Michalczik ist nervenstark bei Strafwürfen, wird aber auch für den spielenden Kader immer wertvoller.

Doch der traut dem Braten vor dem Spiel am Samstag ab 19 Uhr beim Tabellenvierten noch nicht. Drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den derzeit der TuS Volmetal innehat, sind für den ASG-Trainer kein Grund, schon vorzeitig Entwarnung zu geben. Vor allem bei einem Blick auf das Restprogramm des Aufsteigers.

 Mit Dormagen (4.), Lemgo II (6.) und Krefeld (8.) warten drei hochkarätige Gegner auf die Bertow-Sieben. „Dormagen spielt schon einen sehr guten Ball“, lobt der ASG-Coach. Die Mannschaft hat bis jetzt eine Superleistung abgeliefert. Das muss man anerkennen.“ Seit neun Spielen sind die Rheinländer ungeschlagen.

Mit dem 27:23-Auswärtssieg in Lemgo hat sich die Koke-Sieben für die 23:31-Heimniederlage gegen die Lipperländer revanchiert und ihre Bilanz auf 16:2-Punkte ausgebaut. Ausschlaggebend für den 17. Saisonsieg war die starke Abwehrleistung der Gäste, die Lemgo oftmals zu unvorbereiteten Abschlüssen zwang. Die Gastgeber haben derzeit sechs Zähler Vorsprung auf den Fünften Leichlingen, und diese Platzierung wollen Koke und seine Nebenleute auch in der Endabrechnung erreichen. Das macht die Aufgabe für die Wersestädter nicht leichter.

 In der Hinrunde setzte es für die ASG eine 22:28-Niederlage in der Friedrich-Ebert-Halle. Für die Bertow-Sieben heißt es, in der Offensive Fehler zu vermeiden und in der Abwehr die Kreise der TSV-Angreifer einzuschränken. „Wir sind mit der Entwicklung der Mannschaft sehr zufrieden“, sagt der Dormagener Trainer. Besonders freut er sich über die gelungene Integration der drei A-Jugendlichen Eloy Morante (Mitte), Lars Jagieniak (Kreis) und Lukas Stutzke (Rückraum links) in den Kader.

 „Sie spielen in den nächsten Wochen noch um die Deutsche Meisterschaft und haben sich im Kader der Dritten Liga einen festen Platz erspielt“, sagt Koke, der auf die verletzten Mathis Pötsch (Rechtsaußen) und Max Bettin (Rückraum links) verzichten muss.

 Sascha Bertow geht davon aus, dass er alle Mann an Bord hat. „Wir bereiten uns auf dieses Spiel wie auf die anderen auch intensiv vor“, sagt der ASG-Trainer. „Und dann gucken wir, was am Ende dabei herauskommt.“

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