Der Abstieg ist vom Tisch: GTV gewinnt 3:1
Über den 3:1-Heimsieg und den Klassenerhalt freuen sich die GTV-Verbandsligavolleyballer Hermann Fast (l.) und Daniel Spielberg.

„Diese Punkte wollte ich unbedingt holen, da wir Königsborn auch im Hinspiel geschlagen haben und die punktemäßig weit hinter uns stehen“, sagt die Trainerin. Die Gütersloher gewannen die ersten beide Sätze sicher mit 25:20 und 25:19.

 „Allerdings wirkten die Aktionen ziemlich gedrosselt. Ich hatte das Gefühl, als hätte jemand den Jungs Gewichte um den Bauch gebunden. Jede Bewegung wirkte schwerfällig“, lobte Spielberg auf der Positiv-Seite die starken Aufgabenserien von Daniel und Fabian Spielberg sowie Jonas Rogalla. Denn die brachten die erforderlichen Punktepuffer.

Als alle Gütersloher fest von einem 3:0-Sieg ausgingen, zeigte die Mannschaft einen dritten Satz, der den Anschein machte, als hätten alle vergessen, wie Volleyball geht. „Es war peinlich, was die Mannschaft abgeliefert hat. Wir waren einfach unfassbar schlecht, es hat überhaupt nichts funktioniert“, sah Spielberg, wie jeder ihrer Angreifer den Ball in den großen Block der Königsborner spielte, statt, wie vorher, die Lücken zu suchen.

Was die Trainerin von dem mit 19:25-Punkten verlorenen Satz hielt, ließ sie ihre Jungs danach deutlich wissen. Und fand Gehör. Denn im vierten Abschnitt spielten die „Turner“ befreiter und schnell und brachten die nicht mehr ganz jungen Gegenspieler mit kurzen Bällen auch in konditionelle Schwierigkeiten. So wurde der vierte Satz ganz sicher mit 25:14 gewonnen.

„Nicht unser schönstes Spiel, aber über die Punkte freuen wir uns alle sehr“, bilanzierte Spielberg.

 GTV: D. und F. Spielberg, Rogalla, Meusel, Betcher, Pohl, Fast, Salzmann, Hillebrandt, Schmudde, Neuhoff, Kemmling

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