Durch Heimstärke zum Klassenerhalt
Die Zugänge und der Trainer beim Handball-Landesligisten SC DJK Everswinkel sind (v. l.) Yannik Tresp, Lukas Lüchtefeld, Sven Scheel, Fred Brüggemann und Jan-Henrick Helmig.

Ziel ist der Klassenerhalt. „Wir wollten nicht zu früh starten, andererseits waren die Jungs aber heiß“, berichtet Trainer Thomas Steinhoff. Deshalb stand in den ersten beiden Wochen Ball- und Körpergewöhnung mit dem Fußball und dem Handball auf dem Programm, schließlich war man seit Mitte März nicht mehr in der Halle aktiv. Nun wird zweimal wöchentlich regulär trainiert.

Intensität wird gesteigert

Außerdem gibt es eine zusätzliche Einheit für die vier Schlussleute, an der die Feldspieler freiwillig teilnehmen dürfen. „Wir steigern jetzt von Woche zu Woche die Intensität“, erklärt Steinhoff, „ab August wird es richtig spritzig“. Dann stehen zahlreiche Testspiele an und außerdem geht es zum Spinning. 

Im Kader gibt es ein paar Veränderungen. Neu dabei sind die Rückraumspieler Jan-Henrick Helmig (TV Ennigerloh) und Sven Scheel (Eintracht Dolberg) sowie die Torhüter Fred Brüggemann (Sparta Münster) und Yannik Tresp (zweite Mannschaft). Außerdem ergänzt den Kader der Nachwuchsspieler Lukas Lüchtefeld, der auch weiter in der A-Jugend auflaufen wird. 

Studium zieht Spieler ab

Sieben Spieler gehören nicht mehr dem Kader an. Tim Brochtrup und Marius Schläpfer treten kürzer, helfen im Notfall aber noch aus. Markus Schmidt geht berufsbedingt in die zweite Mannschaft, Till Krefting (Studienende) und Jost Hillebrand (Studienstart) verlassen das Münsterland. Gerrit Vornholt (weiterer Torwarttrainer) und Dominik Wierbrügge (Physiotherapeut) unterstützen das Team in einer anderen Funktion. 

„Dass uns viele Abgänge irgendwie erhalten bleiben, zeigt, was für eine tolle intakte Mannschaft das ist“, freut sich Steinhoff, der in seine dritte Saison gemeinsam mit Torwarttrainer und Betreuer Uwe Ott gehen wird. Die Everswinkeler müssen in der neuen Saison gemeinsam mit der Warendorfer Sportunion oft nach Ostwestfalen-Lippe reisen. 

„Ich hätte mir eine andere Staffeleinteilung gewünscht“

„Ich hätte mir natürlich eine andere Staffeleinteilung gewünscht, aber es mussten Grenzen gezogen werden und deshalb ist die Entscheidung für mich auch in Ordnung“, erklärt Steinhoff. „Wir gehen da optimistisch ran: Jetzt sind wir den Gegner unbekannt und können flexibler agieren“. 

Von den elf Mannschaften steigt der Meister auf und nach der cornobedingten Erhöhung der Anzahl der Landesligateams steigen gleich vier ab. Der Klassenerhalt ist daher eine „Mammutaufgabe. „Uns ist aber nicht bange. Wenn wir unsere Heimspiele gewinnen, sieht es nicht schlecht aus“, ist sich Steinhoff sicher.

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