Gütersloh hält nur bis zur Pause mit, SCW gewinnt 3:1
 Fabio Kristkowitz (FC Gütersloh, links) gegen Hendrik Lohmar (SC Wiedenbrück).

Sportlich konnte die Gastgeber-Elf von Julian Hesse gegen den klassenhöheren Nachbarn SC Wiedenbrück im zweiten Durchgang da nicht mithalten und verlor 1:3 (1:1).

 „Die zweite Halbzeit war grottenschlecht, das muss man in aller Klarheit sagen“, redete Hesse direkt nach Abpfiff denn auch Tacheles. „Denn da hatten wir von der ersten Sekunde an keine Pass-Qualität mehr und keine Abstimmung mehr im Pressing.“ 

„Den zweiten Durchgang hätten wir auch mit 5:0 gewinnen könne“, sah Wiedenbrücks Trainer Daniel Brinkmann die Verschiebung des Leistungsniveaus bis zum Klassenunterschied nach Wiederanpfiff genauso. Tatsächlich hatten die Wiedenbrücker, die ja bereits in knapp zwei Wochen ihr erstes Pflichtspiel um die Teilnahme am DFB-Pokal bestreiten und schon länger im Training sind, noch mehrere glasklare Chancen, wie durch den Pfostenschuss von Niklas Szeleschus (62.).

 Mehr als 30 Minuten lang hielt der Oberligist die Partie vor der Pause dafür offen. Dem ersten Tor der Wiedenbrücker ging ein verlorener Zweikampf voraus, den Niklas Szeleschus zu einer schönen Vorarbeit von der linken Seite direkt vors Tor nutzte. Phil Beckhoff verwandelte aus kurzer Distanz zum 0:1 (26.). Nur acht Minuten später kam ein Ball der Gastgeber durch die Wiedenbrücker Abwehrreihe, Jannik Schlottke legte von links zurück vors Tor, wo Andre Kording aus acht Metern zum 1:1 einschoss. 

Doch nach Wiederanpfiff spielte nur noch der SCW und hatte durch den eingewechselten Xhuljo Tabaku auch zwei gute Chancen (52., 56.), belohnte sich aber erst in der 71. Minute nach einem Fehlpass des eingewechselten Güterslohers Steffen Müller mit der Führung durch Lucas Klantozs. Das 1:3 resultierte aus einem Foulelfmeter, den ebenfalls Müller (an Tabaku) verursacht hatte und den Oliver Zech souverän per Flachschuss in die Tormitte verwandelte. Damit verbucht die Brinkmann-Elf den sechsten Sieg im sechsten Test.

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