Lust an sportlicher Aktivität entfachen
Bild: Hoheisel
Sie sind startklar: Wilhelm Habighorst (h. v. l.), Annette Ahn, Anke Schnitker, Christiane Offel und Guido Kölling sowie Elke Leßmeier, Vanessa Moutogeorgos, Hans Feuß, Dirk Engelhard, Johannes Hüser und Dr. Georg Robra haben sich den 23. Juni bereits dick im Kalender markiert.
Bild: Hoheisel

Das Deutsche Sportabzeichen ist schon ein wenig in die Jahre gekommen. Die Jagd nach Gold, Silber und Bronze hat bei vielen Menschen zwar noch immer eine große Bedeutung, trotzdem sind die Teilnehmerzahlen rückläufig. Um diesen Trend zu stoppen, hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die Sportabzeichen-Tour ins Leben gerufen. Die bereits 14. Auflage macht am Freitag, 23. Juni, in Rheda-Wiedenbrück Station. Mit prominenten Gästen, vielen Ideen und Idealismus.

„Zentrum des Sports“

Am Donnerstag haben die Organisatoren vom DOSB, Kreis- und Landessportbund, Stadtverwaltung und Stadtsportverband Rheda-Wiedenbrück, Flora Westfalica sowie von der Kreissparkasse Wiedenbrück als Sponsor zum Gespräch gebeten, um die Hintergründe und den Ablauf eines Tags vorzustellen, von dem sich alle Beteiligten viel erhoffen. Der Termin fand im Reethus statt, mitten im Flora-Westfalica-Park. Und genau dieser Ort soll am 23. Juni zum „Zentrum des Sports“ werden, wie es Elke Leßmeier, Vertreterin der Flora-Westfalica-GmbH, formulierte.

Kreissportbund die treibende Kraft

Ab 8 Uhr werden sich an diesem Tag erst knapp 1500 Kinder von 9 Schulen, ab nachmittags auch Erwachsene den Herausforderungen des Sportabzeichens stellen. Flankiert von einem Rahmenprogramm und begleitet von namhaften Gästen soll die Lust an sportlicher Aktivität entweder neu entfacht oder wieder in Erinnerung gerufen werden. „Wer früh die Liebe zum Sport entdeckt, bleibt ein Leben lang dabei“, sagte Hans Feuß, Vorsitzender des Kreissportbunds – der treibenden Kraft hinter der Bewerbung an den DOSB. Nicht ohne Grund: „Das Sportabzeichen hat bei uns zwar eine hohe Bedeutung“, so Feuß. Im Vergleich zu den Kreisen Warendorf und Coesfeld laufe man allerdings doch hinterher.

Botschafter und Ratgeber

Mit der Flora haben die Verantwortlichen einen Ort gefunden, der ideal zur Grundidee der Tour zu passen scheint. „Es geht nicht um den Wettkampf, sondern um Sport und Bewegung in nicht genormten Räumen“, erklärte Dirk Engelhard vom Landessportbund. Bedeutet im Klartext: Raus aus der Halle, weg von der Tartanbahn, rein in die Natur. Dass mit Frank Busemann, 1996 Olympia-Zweiter im Zehnkampf, dem früheren Stabhochspringer Danny Ecker, Moderatorin Miriam Höller sowie den Lokalmatadoren Lisa Steinlage und Marvin Gregor prominente Namen als Ratgeber und Botschafter ihr Kommen zugesagt haben, soll den Tag abrunden.

SOCIAL BOOKMARKS