Neue Aufgabe für Giovanni Taverna
Foto: Wegener
Die Jugend ruft: Giovanni Taverna, bis zu Jahresbeginn noch Trainer der Beckumer Spielvereinigung, fängt im Juli bei der A-Jugend von Regionalligist SC Wiedenbrück an.
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„Wir haben einen guten Plan aufgestellt, ich kenne das komplette Umfeld, ich war der Wunschkandidat und es ist lukrativ – da konnte ich gar nicht Nein sagen“, ist der 48-Jährige glücklich, dass es nun ins Ostwestfälische zurückgeht. Nun spielt der Nachwuchs des Regionalligisten noch in der Landesliga, aber auf lange Frist soll sich das ändern.

„Natürlich wollen wir die Jugendlichen auf ihrem Weg begleiten, auch in die Westfalenliga führen“, sagt Taverna, der vorerst für ein Jahr unterschrieben hat. „Aber ganz vorne steht die Aufgabe, die Jungs an die Senioren heranzuführen.“ Die Zusammenarbeit mit dem Kompetenzteam ergibt sich dabei ganz von allein.

Man kennt sich

Den Senioren-Trainer Daniel Brinkmann samt seinen Assistenten Dirk Flock und und vor allem Tobias Brockschnieder, der in Bokel schon mit Taverna Co-Trainer war, kennt der gebürtige Beckumer schon ewig. Man weiß, was man aneinander hat.

Taverna hatte zwar als Verteidiger bei TuS und LR Ahlen, Preußen Münster und dem SC Roland Beckum im Westen angefangen, dann kamen die Großen aus dem Kreis Gütersloh mit dem FC Gütersloh, SC Verl und SC Wiedenbrück, ehe er als Trainer zu Bokel wechselte, das er im ersten Jahr schon zum Aufstieg in die Kreisliga A führte.

„Gieße kein Öl mehr ins Feuer“

Nach seinen Engagements beim SV Spexard, Westernkotten und Marienfeld gab es nach erfolgreichem Start in der Landesliga Unstimmigkeiten bei der Beckumer SV, die schließlich zur vorzeitigen Entlassung führten. „Das ist vorbei, da gieße ich kein Öl mehr ins Feuer“, winkt Taverna ab und grinst: „Die sind schon eine Hausnummer da.“ Eine entspannte Reaktion, die mit der neuen Herausforderung zu tun hat und damit dem Blick in die Zukunft.

„Ich konzentriere mich jetzt ganz auf die Talentförderung“, nickt er und freut sich schon auf die Betreuung des neuen Wiedenbrücker Perspektivkaders. Spieler aus der U 23, U 19 und den Senioren werden im Sommer jeden Mittwoch zusammengebracht, um gemeinsam zu trainieren und sich bei der Ausbildung abzustimmen. „Das wird gut“, scharrt Taverna schon mit den Hufen. Fühlt sich an, wie nach Hause kommen.

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