Rekordträchtige Winterlaufserie
Bild: Nieländer
Kilometer um Kilometer spulten die besten erwachsenen Teilnehmer der Winterlaufserie der LG Marienfeld souverän ab. Entsprechend gut war die Laune von (v. l.) Markus Walljasper, Yvonne Pelkmann, Petra Mittendorf, Marlis Flöttmann, Wolfgang Uhlenbrock, Monika Eggestein, Matthias Feige, Jürgen Hermelbracht, Bibi Korte, Bernhard Pelkmann, Reinhard Brinkmann und Dietmar Lambers im Verlauf der Siegerehrung des populären Wettbewerbs.
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Großen Anteil daran hatte der Nachwuchs, denn die Teilnehmerzahl im Kinderfeld verdoppelte sich auf einen neuen Spitzenwert von 71. Mit insgesamt 26 816,9 Kilometern erzielten die Läufer und Walker eine weitere Bestmarke.

Werner Goldkuhle im Fokus

Im Fokus stand unter anderem der zwölfmal erfolgreiche Rekord-Champion Werner Goldkuhle (Craemer FunRunner). Der 59-jährige Herzebrocker begnügte sich mit insgesamt 363 Kilometern und einer Top-Ten-Platzierung. In seiner Winterlauf-Historie machte der Trainer der Craemer FunRunner als erster Teilnehmer des Wettbewerbs die 10 000 Kilometer voll.

„Im Januar war ich krank, und dann musste ich im Februar noch einmal Gas geben“, erklärte Goldkuhle, der am Abschlusstag einen lockeren 15-Kilometer-Lauf absolvierte. Mit dem Luxemburg-Marathon und dem Duisburger Ultralauf-50er hat Goldkuhle für dieses Jahr noch zwei Höhepunkte im Kalender.

Matthias Feige legt 595 Kilometer zurück

„Das war meine 30. Teilnahme. Mein Ziel war, nach drei zweiten Plätzen endlich zu gewinnen und die meisten Kilometer zu laufen. Als ich dann noch hörte, dass Werner Goldkuhle es ruhiger angehen lässt, habe ich Morgenluft gewittert. Ansonsten ist gegen Werner kein Kraut gewachsen“, erklärte Sieger Matthias Feige nach seinem ersten Erfolg. Der 43-Jährige aus Reihen der LG Marienfeld übertraf mit 595 Kilometern alle anderen Teilnehmer. Die 600er-Marke verpasste er nur, weil er im Januar einmal krank passen musste. „Samstags bin ich immer 35 Kilometer gelaufen und sonntags 32,5“, nannte Feige sein Erfolgsrezept.

Zweiter wurde der 53-jährige Harsewinkeler Triathlon-Spezialisten Jürgen Hermelbracht (507,5/TriSpeed Marienfeld), der 2015 gewonnen hatte. „Zweiter war ich noch nie, und mein Sohn hat bei den Kindern gewonnen, das passt doch“, sagte Hermelbracht, der sich schon in der Vorbereitung auf den Ironman Germany in Frankfurt befindet. Rang drei ging an Wolfgang Uhlenbroch (374 Kilometer).

Monika Eggstein knackt die 300er-Marke

Bei den Frauen knackte als einzige Monika Eggstein mit einer Punktlandung die 300-Kilometer-Marke. Sie siegte vor Bibi Korte (277,5) und Britta Erdmann (250).

Der Marienfelder Bernd Pelkmann gewann die Gesamteinzelwertung der Walker mit 202,5 Kilometern vor Reinhard Brinkmann (170) sowie Rainer Standke und Udo Caspar (jeweils 127,5). Pelkmanns Ehefrau Yvonne verpasste als Zweite mit 192,5 Kilometern den Sieg nur knapp. Petra Middendorf verbuchte zehn Kilometer mehr für sich. Dritte wurde Marlis Flöttmann (181,5).

Timo Pelkmann setzt Familienerfolgsgeschichte fort

Im Nachwuchsbereich feierte Sohn Timo mit 140 Kilometern den zweiten Walking-Sieg der Pelkmann-Familie. Bei den Jüngeren war Jan Fiete Hermelbracht mit 142 Kilometer der eifrigste Läufer. Jörn Tophinke (119) und Henry Engbert (107,5) folgten bei den Jungen auf den Plätzen. Sie absolvierten ebenso mehr als 100 Kilometer.

Noch größer war die Leistungsdichte bei den Mädchen. Nele Schulte (140 Kilometer) setzte sich vor Hanna Beermann (128) sowie Marina (127) und Frida Tophinke (121,5) durch.

Fazit und Motto: Athleten bewegen sich und die Welt

„Wir sind sehr zufrieden“, erklärte LGM-Chef Rainer Strototte nach 18 Laufterminen bei Kaffee und Kuchen im Marienfelder Bürgerhaus. „Wer die Welt bewegen will, muss sich selber bewegen, dieses Motto passt zu dem Teilnehmerrekord“, fügte Strototte hinzu. „Wir haben durch die neuangelegten Wege Richtung Hühnermoor noch mehr Möglichkeiten, neue Strecken und Runden anzubieten.“

Zusammen mit Ehefrau Gaby, Willi Wittwer, Mechthild Tiekmann und Susanne Schopf-Birwe hatte Strototte für eine reibungslose Organisation gesorgt. „Mein Dank gilt aber auch den vielen Laufbegleitern, die an allen 18 Terminen die Teilnehmer unterstützt haben“, betonte der LGM-Chef.

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