SC Verl: Pernot fällt bis Saisonende aus
Foto: Dünhölter
Barne Pernot (r.) fällt beim SC Verl mit einem Kreuzbandriss für den Rest der Saison aus. 
Foto: Dünhölter

Bis Ende Januar stehen für den Sportclub drei Englische Wochen auf dem Programm. Ausgerechnet in dieser kräftezehrenden Saisonphase plagen das Team von Guerino Capretti erhebliche Personalprobleme. Die vergrößern sich durch den langfristigen Ausfall von Barne Pernot. Dessen Knieverletzung aus dem Mannheim-Spiel stellte sich als Kreuzbandriss heraus, damit fällt der im Sommer von Holstein Kiel II gekommene 21-Jährige bis zum Saisonende aus.

„Für Barne tut es mir leid, denn er hat zuletzt sehr gute Spiele gemacht“, richtet Verls Trainer Guerino Capretti den Blick aber auch nach vorne. Denn zum einen trainiert Daniel Mikic seit wenigen Tagen wieder mit, Julian Stöckner steigt wohl Mittwoch wieder ein. Heute Abend dürfte daher Yannick Langesberg, der nach seiner Schulter-OP ebenfalls erst kürzlich wieder ins Training zurückgekehrt ist, Pernot in der Innenverteidigung ersetzen. 

Nach Caprettis Gegner-Analyse scheint auf die Sportclub-Defensive im Sportpark Unterhaching jede Menge Arbeit zuzukommen. „Wie es für deren Trainer Arie van Lent typisch ist, will es Unterhaching immer spielerisch lösen. Daher muss unsere Defensive sicher stehen und für klare Verhältnisse sorgen“, sagt Capretti. 

Neben der Abwehr haben sich auch in Verls Offensivbereich die Reihen gelichtet. Mittelstürmer Zlatko Janjic, mit neun Treffern erfolgreichster Sportclub-Torschütze, fällt mit Knieproblemen aus, sein eigentlicher Backup Justin Eilers befindet sich wegen muskulärer Probleme in Behandlung. 

Berkan Taz, der gegen Mannheim in die Bresche sprang und dabei wenig Torgefahr ausstrahlte, scheint gegen Unterhaching erneut diese Rolle übernehmen zu dürfen. „Er hat sich an die Vorgaben gehalten, es taktisch klug gemacht. Wenn Berkan mehr Einsatzzeiten bekommt, dann stellen sich auch die notwendigen Automatismen ein“, ist Capretti überzeugt. 

Mit im Bus Richtung Bayern saß gestern auch Mael Corboz. „Ihn hätte ich gerne schon vor zwei Jahren nach Verl geholt“, hält Guerino Capretti viel von dem aus der niederländischen zweiten Liga verpflichteten 26-jährigen US-Amerikaner. Nun hofft Verls Trainer, dass es mit der Spielberechtigung bis heute Abend klappt.

SOCIAL BOOKMARKS