SC Verl kommt schon wieder zurück
Foto: Dünhölter
SC Verls Torwart Robin Brüseke hielt gegen Kaiserslautern einen Handelfmeter.  
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Mit „gemischten Gefühlen“ blickte Verls Trainer Guerino Capretti auf die 90 Minuten zurück. „In der ersten Halbzeit war mehr für uns drin“, ärgerte er sich über das 0:0 zur Pause. Kasim Rabihic scheiterte in der neunten Minute an FCK-Schlussmann Avdo Spahic und Berkan Taz setzte einen Kopfball nach Ritzka-Vorarbeit knapp neben den Pfosten. Während der Sportclub mehr Ballbesitz im ersten Durchgang hatte, setzten die Roten Teufel aus einer stabilen Defensive heraus auf ihr schnelles Konterspiel.

Daran änderte sich nach dem Seitenwechsel nur wenig. Nur, dass die Gäste jetzt mit ihrem ersten gelungenen Spielzug prompt in Führung gingen. Marvin Pourie hatte keine Mühe, aus zwei Metern völlig allein gelassen von Verls Verteidigung eine Hercher-Hereingabe zum 1:0 zu vollstrecken (61.). 

Es folgten turbulente Minuten. Beinahe hätte Pourie nur fünf Minuten nach seinem Tor für die Vorentscheidung gesorgt. Doch den Elfmeter in Folge eines Handspiels von Mehmet Kurt parierte Robin Brüseke. 

In der 81. Minute war es schließlich Berkan Taz, der nach einer flachen Hereingabe von Mael Corboz mit einer Drehung Hercher umkurvte und aus acht Metern wuchtig zum 1:1 einschoss. Eine Zeigerumdrehung später scheiterte Taz aus spitzem Winkel am Pfosten. Es blieb beim 1:1. 

„Mit dem Unentschieden bin ich wegen des Spielverlaufs nicht zufrieden“, grummelte Kaiserslauterns Trainer Jeff Saibene. Sein Kollege Guerino Capretti lobte die „Bereitschaft und den Willen“, den seine Mannschaft wieder einmal bis zum Schlusspfiff gezeigt habe.

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