SC Verl legt den „Zebras“ die Zügel an
Foto: Dünhölter
Seine ersten beiden Treffer für den SC Verl erzielte Kasim Rabihic (l.) gestern Abend in der Wedau, da konnte sich Gastgeber MSV Duisburg angesichts der klaren 0:4-Niederlage nur maßlos enttäuscht abwenden.
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Vor allem Verls Offensivtrio Aygün Yildirim, Zlatko Janjic und Kasim Rabihic bekamen die Hausherren zu keinem Zeitpunkt in den Griff. Und galoppierten die „Zebras“ dann doch mal in Richtung Sportclub-Strafraum, war auf Schlussmann Robin Brüseke Verlass. 

Seine Mitspieler suchten und fanden ihn – es war Yildirim, der bei seiner Rückkehr in die Startelf Verls überzeugendem Spiel über den Flügel immer wieder Tempo verlieh. Auch am 1:0 war der 25-Jährige beteiligt, denn sein Doppelpass mit Kasim Rabihic brachte letzteren in die Schussposition rechts im Strafraum – Rabihic erzielte mit dem Flachschuss zum 1:0 seinen ersten Saisontreffer für den SCV (15.). 

Erst nach einer halben Stunde fanden die Hausherren ins Spiel, befreiten sich von Verls Druck. Doch SCV-Schlussmann Robin Brüseke rettete gegen Scepanik (32.) und Stoppelkamp (38.) die nicht unverdiente Pausenführung, die Zlatko Janjic an seiner alten Wirkungsstätte fast noch ausgebaut hätte (43.). 

Besser machte es Verls Top-Torjäger im zweiten Durchgang. Von Sander geschickt (Janjic: „Zum Glück sieht er meinen Laufweg“), setzte sich der Ex-Duisburger im Strafraum gegen Scepanik durch und vollstreckte gefühlvoll zum 2:0 für Verl (56.). „Das sah ganz ordentlich aus“, kommentierte der Torschütze seinen Treffer. 

Über Nadelstiche kam der MSV selten hinaus. Und wenn es einmal gefährlich wurde, so wie durch Volkmer (65.), Ademi oder Vermeij (66.), dann war auf Torwart Brüseke Verlass. 

Auf der Gegenseite hatten Yildirim (76.) und erneut Rabihic (80.) keine Probleme, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Am Ende entwickelte es sich fast zu einem Trainingsspiel für das Team von Trainer Guerino Capretti, bei dem Matthias Haeder sein Debüt in der 3. Liga feiern durfte. 

„Von der ersten Minute an haben wir mutig und aggressiv nach vorne gespielt. Aber uns drei Stürmer sollte man heute nicht herausheben, die Jungs hinten haben auch einen guten Job gemacht“, reichte Routinier Zlatko Janjic ein Lob für dem 4:0-Sieg an seine Teamkollegen weiter.

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