SC Wiedenbrück offensiv viel zu harmlos
Foto: Wedel
Fußball-Ballett: Patrick Kurzen (l.) und Wiedenbrücks Daniel Latkowski im innigen Zweikampf um den Ball.
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„Der Sieg von Rödinghausen geht völlig in Ordnung“, musste Wiedenbrücks Trainer Daniel Brinkmann anerkennen, dass seine Mannschaft vor allem im ersten Durchgang klar unterlegen war. 

Vom Anpfiff weg präsentierten sich die Gastgeber im Wiehenstadion drangvoller, waren die dominante Mannschaft. Das Brinkmann-Team hingegen blieb vor allem offensiv viel zu harmlos und konnte so überhaupt nicht an den 4:1-Sieg über Bergisch Gladbach vom Samstag anknüpfen. „Uns fehlte die Durchschlagskraft“, erklärte Brinkmann.

Wenige Sekunden, nachdem Ba-Muaka Simakala noch für Langer aufgelegt hatte, vollstreckte er selber eine Derflinger-Hereingabe per Kopf zum 1:0 für die Hausherren, war schneller zur Stelle als sein Wiedenbrücker Gegenspieler Robin Twyrdy (12.). 

Simakala blieb in der Folgezeit gefährlich, hatte das 2:0 in der 28. Minute nach Zuspiel von Patrick Kurzen auf dem Fuß, verzog aber aus elf Metern knapp. Als sich Durim Berisha von Kurzen ausspielen ließ, leitete Mause das Leder weiter in die Mitte, wo erneut Simakala lauerte. Diesmal ließ sich der 23-Jährige die Chance nicht entgehen, vollstreckte zum 2:0 (35.). 

Erst in der Schlussphase des ersten Durchgangs legte Wiedenbrück den Respekt vor den Hausherren ab, gewann einige Zweikämpfe. Doch Rödinghausen ging mit einer verdienten 2:0-Führung in die Halbzeitpause. 

Mit Wiederanpfiff präsentierten sich die Gäste mutiger. Zudem wollte Brinkmann nach gut einer Stunde mit einem Doppelwechsel dem Spiel seiner Mannschaft neue Impulse geben. Doch die verpufften nur zehn Minuten später, als Robin Twyrdy nach einem Foul kurz vor dem Strafraum von Schiedsrichterin Vanessa Arlt mit der Ampelkarte bedacht wurde. Der anschließende Derflinger-Freistoß blieb in der Mauer hängen. „Die Gelbrote Karte war ein Witz. Der Platzverweis hat unser Spiel dann ein stückweit kaputt gemacht“, erklärte Daniel Brinkmann.

Wiedenbrücks einzige Chance hatte Phil Beckhoff in der 82. Minute auf dem Fuß, als sein Freistoß aus dem rechten Halbfeld immer länger wurde und SVR-Towart Alexander Drube den Ball mit Mühe um den Pfosten lenkte.

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