SVO-Doppelrolle für Jonas Brockhinke 
Bild: Rollié
Sicherlich ein Gewinn für die SV Oelde: Jonas Brockhinke (l., hier im Trikot der Beckumer SV im Derby-Zweikampf mit dem früheren Roländer Jannik Tödtmann) wird in der neuen Saison als spielender Co-Trainer für den A-Ligisten tätig sein.  
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Für den SVO-Vorsitzenden Michael Twittmann ist Jonas Brockhinke „ein Wunschkandidat“ gewesen. „Wir hoffen, dass er mit seiner Erfahrung aus überkreislichen Ligen der jungen Truppe den nötigen Impuls für die neue Saison geben wird“, sagte der Vereinschef.

In der laufenden Spielzeit war Jonas Brockhinke vom Pech verfolgt. Der Wechsel der einstigen Identifikationsfigur der Beckumer Spielvereinigung an den Freckenhorster Feidiek im Sommer des Vorjahres stand unter keinem guten Stern. „Für den TuS habe ich kein Spiel gemacht, weil ich mich schon während der ersten Trainingseinheit schwer verletzt habe“, erinnert sich Brockhinke an seinen glücklosen Einstand.

Den Knorpelschaden im Sprunggelenk kuriert er derzeit nach einer Operation mit viel Disziplin und Aufbautraining aus. „Es ist bislang wirklich gut gelaufen, sogar besser als erwartet“, betonte der vielseitig einsetzbare Mittelfeldspieler. Der 26-Jährige wird künftig wohl nicht mehr mit der gleichen Intensität wie früher trainieren können, möchte aber gerne für seinen neuen Club auf Punktejagd gehen, sofern es sein Gesundheitszustand zulässt.

In Oeldes Trainerstab wird er mit einem alten Bekannten aus Beckumer Zeiten zusammenarbeiten. Sein neuer „Vorgesetzter“ an der Linie wird Tobias Brinkmann („Die Glocke“ berichtete). „Mit Tobi habe ich bei der BSV zwar nicht mehr zusammengespielt, aber man kennt sich eben aus der Zeit, als die Lades und Christoph Hakenes noch in Beckum gekickt haben“, erklärt Brockhinke rückschauend.

Vom TuS Freckenhorst trennt er sich einvernehmlich. Er geht mit einem lachenden und weinenden Auge, weil er die Atmosphäre bei den Gelb-Schwarzen sehr geschätzt hat. Ein Grund dafür war laut Brockhinke der enge Draht zum Sportlichen Leiter Heinz Goldmann: „Er hat mich jede Woche angerufen und gefragt, wie es mir geht. Heinz ist ein super Typ, ein Schalker eben – so wie ich.“

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