TV Ennigerloh ist gerne der Außenseiter
Bild: Wegener
Nach der Derby-Niederlage haben Matthias Horstmann (links) und der TV Ennigerloh noch etwas gutzumachen.
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Favorit ist der Tabellenerste, der weiter direkten Kurs auf die Landesliga hält. Dem TVE fällt die Rolle des Außenseiters zu. Eine Position, mit der Ennigerlohs Trainer Martin Nelling gut leben kann. „Das ist eines der leichteren Spiele für uns“, sagt er. „Denn beim Spitzenreiter hat man eigentlich nichts zu verlieren.“ Zweites Argument für eine ungezwungene Partie ist die Tatsache, dass sich die Spieler gegen das Spitzenteam der Liga besonders ins Zeug legen.

Nicht chancenlos

Bisher ist es nur dem TV Werne gelungen, der Spielgemeinschaft zwei Punkte abzuknöpfen. Mit 30:26 setzte sich die Mannschaft von Trainer Axel Taudien in eigener Halle gegen den Primus durch. Es ist der einzige Fleck auf der nach 15 Spieltagen ansonsten noch immer reinen Weste. Nelling und seine Männer wollen den Gastgebern heute den nächsten Punktverlust zufügen. Komplett chancenlos sind die Gäste sicherlich nicht.

Abschlussschwäche ablegen

Doch um etwas holen zu können, muss die Abschlussschwäche, die sich wie ein roter Faden durch die Saison zieht, abgelegt werden. Der TVE hat nach dem blamablen 24:33 gegen Beckum aber auch noch etwas gut zu machen. Dass das in Massen keine leichte Aufgabe wird, steht außer Frage: Die Hausherren stellen das stärkste Team der Liga. Erst recht, seitdem die Stennei-Brüder aus Oberaden zurückgekehrt sind. Doch auch diese 60 Minuten müssen erst gespielt werden. Nelling und Co. hoffen jedenfalls auf einen Sahnetag – den werden sie definitiv auch benötigen.

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