WSU-Frauen verzichten auf die Landesliga
Mit ihrer Regionalliga-Erfahrung ist Celina Fernandes da Cruz (r.) prädestiniert für eine zentrale Rolle bei den WSU-Fußballerinnen.

 Nachdem bereits publik geworden war, dass die personellen Ressourcen im Frauenbereich nicht ausreichen, um wieder zwei Teams für den Spielbetrieb zu stellen, teilte der sportliche Leiter Markus Mumm nun den finalen Beschluss mit. Bei der Entscheidungsfindung war das Team mit ins Boot genommen worden. Anhand von Fragebögen eruierten die Verantwortlichen, welche Liga die Mannschaft präferieren würde. Der Tenor war eindeutig. 

„Die Spielerinnen wollen es sich selbst erarbeiten und nicht den Platz einer Mannschaft in Anspruch nehmen, die es nicht mehr gibt“, erläutert Mumm, der das Team gemeinsam mit Helmut Arnold und Rückkehrer Max Ende trainieren wird. 

Die Strategie im Frauen- und Mädchenbereich ist langfristig und nachhaltig ausgerichtet. Der Fokus liegt ganz klar auf Eigengewächsen und deren Ausbildung. Sämtliche Juniorinnen-Altersklassen von der U 9 bis zur U 17 sind besetzt. Innerhalb der Abteilung würden der gegenseitige Austausch, eine enge Zusammenarbeit sowie eine angenehme Grundatmosphäre groß geschrieben, wie Mumm betont.

 Hocherfreut zeigt sich der WSU-Verantwortliche, dass die regionalligaerfahrenen Annika Bröcker, Celina Fernandes da Cruz und Andrea Linnenbank den eingeschlagenen Weg inklusive Landesliga-Verzichts mittragen. Die Erfahrung prädestiniert sie dazu, das junge Team zu führen. Der Kader besteht aus 24 Spielerinnen. In sportlicher Hinsicht soll es aufwärts gehen.

 „Wir wollen eine gute Saison in der Kreisliga spielen und oben angreifen. Inwieweit das möglich ist, wird man sehen“, sagt Mumm, dem es vordergründig darauf ankommt, das Team weiter zu festigen und die jungen Spielerinnen zu entwickeln. Die Vorbereitung auf die anstehende Saison soll nach derzeitigem Stand am 18. Juli aufgenommen werden.

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