Zweifel bei den einst Unbesiegbaren
Bild: Brandt
Schmerzhafter Ausfall: Aufgrund einer Fingerverletzung steht Eva Meinersmann (links) dem VfL Sassenberg in der komplexen Situation noch sechs bis acht Wochen nicht zur Verfügung.
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Der Hintergrund ist, dass die Sassenbergerinnen in der Landesliga zuletzt zweimal in Folge verloren. Bis dahin zogen sie als die Unbesiegbaren einsam ihre Kreise. Der Weg zur Verbandsliga schien vorgezeichnet, doch durch die Niederlagen hat das Team von Daniel Haßmann den Aufstieg nicht mehr in der eigenen Hand. Aufgrund des direkten Vergleichs hat die punktgleiche und seit zehn Partien siegreiche Ahlener SG nun die besseren Karten.

Erinnerungen werden wach

Wie schmerzhaft die im direkten Duell vor heimischem Publikum erlittene erste Saisonpleite für Sassenberg auch war, mit einer Pleite gegen den TuS Recke hatte wohl niemand gerechnet. Schließlich zierte das Punktekonto des Schlusslichts bis dahin nur ein einziger Zähler. Der VfL versagte aber im Kollektiv – und die perfekte Ausgangslage im Aufstiegsrennen war verspielt. Die Entwicklung ruft unweigerlich Erinnerungen an die vergangene Serie wach, in der die lange souveränen Hesselstädterinnen zum Ende hin den Aufstieg verspielten. Hiobsbotschaften wie der Kreuzbandriss von Verena Haßmann hatten daran sicher großen Anteil.

Noch ist nichts verloren

Auch aktuell macht das Verletzungspech vor Sassenberg nicht halt. Schon vor einigen Wochen hatte sich Jennifer Bastiaan das Kreuzband gerissen. Obendrein verletzte sich Eva Meinersmann gegen die ASG am Finger und wird wohl sechs bis acht Wochen ausfallen. Ihre Abstinenz wiegt laut Haßmann schwer, ist sie doch eine absolute Schlüsselspielerin. Aber auch ohne Meinersmann muss Sassenberg schleunigst wieder in die Spur finden. Am besten schon im nächsten Spiel, mit einem Sieg in Greven. Denn verloren ist im Aufstiegsrennen noch gar nichts

Ein Kurz-Interview mit Sassenbergs Trainer Daniel Haßmann lesen Sie am Samstag, 22. Februar, in der „Glocke“.

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