Ehedrama endet mit einem Toten
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Ein 79-jähriger Mann soll seine Ehefrau gewürgt haben und anschließend vor einen Baum gefahren sein. Die Staatsanwaltschaft Münster und die Polizei in Rheine und Münster untersuchen die Hintergründe. 
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Die 77-Jährige offenbarte sich gegen 8.40 Uhr einer Nachbarin, dass sie gerade von ihrem Ehemann bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt worden sei. Als sie aufwachte, war der 79-Jährige nicht mehr im Haus.

Ehemann fährt vor einen Baum

Die Zeugin informierte die Polizei. Etwa zeitgleich erhielt die Leitstelle von einem Verkehrsunfall am Schwarzen Weg Kenntnis. Hier sei ein Audi frontal gegen einen Baum gefahren. Die Beamten fanden in dem Wagen den tödlich verletzten 79-Jährigen.

"Nach ersten Erkenntnissen soll der 79-Jährige seine Frau bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben. Als er davon ausging, dass sie tot sei, flüchtete er aus dem Haus und fuhr augenscheinlich absichtlich, in suizidaler Absicht, gegen den Baum", erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.

Mordkommission hat Ermittlungen aufgenommen

"Wir stehen noch ganz am Anfang der Ermittlungen. Insbesondere die Hintergründe und Motivlage erschließen sich uns bislang noch nicht", erläuterte der Leiter der Mordkommission, Heiner Olthuis. "Wir werden nun Zeugen befragen und eine intensive Spurensuche und -sicherung durchführen", beschrieb der Kriminalbeamte das weitere Vorgehen.

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