Hella verzeichnet Umsatzrückgang
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Rückläufigen Umsatz hat das Unternehmen Hella aus Lippstadt zu verzeichnen.
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Wie es in einer Mitteilung heißt, reduzierte sich der währungs- und portfoliobereinigte Umsatz des Unternehmens um 3,2 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,4 Milliarden Euro). Der berichtete Konzernumsatz verringerte sich nach Verkauf des Großhandelsgeschäftes um 6,7 Prozent.

Trotz Verlusten herrscht Zufriedenheit

Das bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes Ebit) ist nach Hella-Angaben im Halbjahreszeitraum auf 257 Millionen Euro gesunken (Vorjahr: 296 Millionen Euro). Das berichtete Ebit hat sich auf 230 Millionen Euro reduziert (Vorjahr: 537 Millionen Euro). Zurückzuführen ist dieser starke Rückgang vor allem auf die außerordentlichen Erträge aus der Veräußerung des Großhandelsgeschäftes im Vorjahr, teilte das Unternehmen mit. 

„Angesichts des herausfordernden Marktumfelds sind unser Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr wie erwartet zurückgegangen. Dennoch haben wir uns erneut besser entwickelt als der Markt, was für die Attraktivität unserer Produkte und Stärke des Hella-Geschäftsmodells spricht. Daher sind wir mit unserer Geschäftsentwicklung insgesamt zufrieden“, wird Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der Hella-Geschäftsführung, zitiert.

Festhalten an gesteckten Zielen

Mit Blick auf die einzelnen Sparten heißt es unter anderem, dass sich der berichtete Umsatz im Automotive-Segment im ersten Geschäftshalbjahr um 1,6 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,9 Milliarden Euro) reduziert habe. Hella führt dies vor allem auf die weltweit nachlassende Fahrzeugproduktion zurück, die im Halbjahreszeitraum um 6,1 Prozent zurückgegangen ist.

Trotz der zu verzeichnenden Rückgänge hält Hella an seiner Prognose für das laufende Geschäftsjahr fest. „Das Marktumfeld bleibt weiterhin sehr herausfordernd. Mit einer nachhaltigen Erholung ist in 2020 nicht zu rechnen“, sagte Dr. Rolf Breidenbach. „Dennoch bekräftigen wir unsere Jahresziele.“

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