Zahl der Tierbestattungen steigt
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In Deutschland gibt es mittlerweile 120 Tierfriedhöfe.  Laut Bundesverband der Tierbestatter wächst der Umsatz der Branche um jährlich zehn bis 15 Prozent.
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 „Tiere sind immer mehr Sozialpartner“, so Struck Nach Angaben des BVT gibt es deutschlandweit rund 160 Tierbestatter, knapp 30 Krematorien und rund 120 Tierfriedhöfe. Die Nachfrage nach Bestattungen und dazugehörigen Produkten wie Urnen, Pfotenabdrücken in Schaum oder mit Asche befüllten Amuletten wächst um jährlich 10 bis 15 Prozent, sagt Struck.

Rund 8,2 Millionen Katzen und 5,4 Millionen Hunde leben dem Verband zufolge in Deutschland. Der jährliche Umsatz rund um die Tierbestattung wird auf 16 bis 20 Millionen Euro geschätzt. Menschen jeden Alters ließen vor allem Hunde und Katzen bestatten – etwa 1,3 Millionen sterben Verbandsangaben zufolge pro Jahr. Davon werde rund die Hälfte auf Privatgrundstücken beerdigt. Ein Großteil werde in Krematorien verbrannt. Etwa 10 000 Hunde und Katzen werden den Angaben nach auf einem Tierfriedhof beigesetzt.

Eine Körperbestattung auf einem Tierfriedhof koste im Durchschnitt etwa 125 Euro, dazu kämen rund 75 Euro Pflegekosten jährlich. Für eine Einzeleinäscherung von Hund oder Katze würden zwischen 200 und 300 Euro fällig. Hinzu komme die Urne mit einem Preis zwischen 80 und 1000 Euro. Bei den Bestattungen spiele Religion keine große Rolle, vielmehr stehe die persönliche Beziehung zwischen Mensch und Tier im Vordergrund, sagte Struck.

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