„drinnen & draußen“ mit erster Herbst- und Winterausgabe

Im Herbst werden die Tage kürzer, und nicht immer herrscht schönes Wetter wie im „Goldenen Oktober“. Unser Freizeitmagazin „drinnen & draußen“, das erstmals mit einer Herbst- und Winterausgabe erschienen ist, trägt den Titel „Mit Kind & Kegel“ und stellt auf 24 Seiten Tipps zusammen, wie Familien die Freizeit in der dunklen Jahreszeit gestalten können. Wir haben dazu Familie Ranger aus Telgte besucht, der es garantiert nie langweilig wird. Wenn die Sonne scheint, toben sich Karl (4) und Felix (2) im Garten aus, oder die Familie radelt gemeinsam zum Abenteuerspielplatz oder zum Erlebnisbauernhof nach Warendorf, wo eine Strohburg in der Scheune bei Wind und Wetter auf junge Besucher wartet.

Ist es mal nicht so schön draußen, dann werden Hallen- und Freizeitbäder in der Umgebung angesteuert. „Richtig schön ist es mit Rutsche“, betonen Karl und Felix. Auch Gesellschaftsspiele und Bücher stehen hoch im kurz, oder der Klassiker „Kastanienmännchen“, wobei aus den Früchten auch schon mal Mücken oder dreibeinige Pferde entstehen können.

Andere Familien-Ausflugstipps hält die aktuelle „drinnen & draußen“ ebenfalls parat: Sportvereine in der Region laden einmal im Monat zum „Sporteln am Wochenende“ ein, bei dem die Turnhalle in einen Indoor-Spielplatz verwandelt wird. Auch Drachensteigen lassen und Backen sind Klassiker, die immer gehen – Letzteres erst recht, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist.




Auf Pisten und Loipen das Sauerland erkunden

Skipisten für alle Ansprüche finden Wintersportfreunde im Skiliftkarussell Winterberg. Zu den Liften gehören 34 Abfahrten auf sieben Bergen in einer Gesamtlänge von 27,5 Kilometern. Eine besondere Attraktion ist das Skifahren bei Flutlicht. Insgesamt 14 beleuchtete Pisten in einer Gesamtlänge von acht Kilometern sind beschneit und damit schneesicher. Auch kleine Wintersportfans sind in Winterberg bestens aufgehoben. Auf rund 10 000 Quadratmetern bereitet das Skiliftkarussell den Kleinen eine große, farbenfrohe Spielwiese mit „Zauberteppich“, bunten Figuren, Tipizelt und unterschiedlichen Parcours. Auch am Vierer-Sessellift „Rauer Busch“ gibt es ein Kinderland mit allerlei Spielen und Transportband. Schnelle Fahrten auf dem Snowboard verspricht der Funpark Winterberg-Neuastenberg. Viele Elemente sind aus Erde vormodelliert, so dass der Park auch bei weniger Schnee gut befahrbar ist.

Nicht flott bergab, sondern in aller Ruhe auf gut gespurten Loipen durch die Natur geht es in fast allen Skigebieten des Sauerlands. Die Center-Parcs-Loipe beispielsweise liegt nur wenige Gehminuten vom Ortszentrum Medebachs entfernt. Sie startet am Ferienpark und führt mit meist leichter Schwierigkeit in klassischer Technik über einen rund sechs Kilometer langen Rundkurs.




Außergewöhnliche Stadtführungen

Der Münsteraner Tatort und die Krimi-Sendung „Wilsberg“ haben die Stadt immer mehr in den medialen Fokus des Verbrechens gerückt. Die Führung „Krimistadt Münster“ bringt ihre Gäste zu Originaldrehplätzen und zeigt auf diese Art und Weise, wie Münster zur TV-Krimi-Stadt wurde. Wer lieber selber ermitteln möchte, der kann sich mit einer Gruppe von mindestens zwölf Personen für das „Krimi-Stadtspiel“ in der Münsteraner Altstadt anmelden. Die Teilnehmer bekommen vor Ort einen fiktiven Mordfall geschildert.

In Ahlen können Besucher die Stadt mittels App erkunden: „Actionbound“ ist kostenlos, werbefrei und daher für jeden mit einem Smartphone frei erhältlich. Mit Hilfe der App entdecken Nutzer insgesamt acht Orte in Ahlen, an denen ihnen Wissenswertes über die Vergangenheit der heutigen kultur- und geschichtsträchtigen Orte und deren heutige Bedeutung erklärt wird.

Der Flugplatz in Gütersloh hat eine lange Geschichte. Gebaut und bis 1945 genutzt wurde er von der deutschen Luftwaffe, danach zogen nacheinander die US Army, die US Air Force und von 1993 bis 2016 auch die britische Luftwaffe in die Gebäude auf dem Gelände ein. Inzwischen kann der stillgelegte Flughafen auch besichtigt werden – allerdings nur mit einem Führer. Diese Touren sind schon lange kein Geheimtipp mehr, wer ein Ticket bekommen möchte, muss im Vorverkauf sehr schnell sein. Wer zu den Glücklichen gehört, der fährt mit einem Bus auf das Gelände, sieht unter anderem den Tower, das Offiziers-Casino, die ehemaligen Wohnkomplexe der Soldaten und etlichen Freizeiteinrichtungen wie dem früheren Golfplatz, ein altes Freibad, ein Kino und eine Motocross-Strecke. An ausgewählten Punkten darf die Gruppe auch aussteigen.




Zwischen Stalagmiten und Stalagtiten: Höhlentouren

Am 10. Juni 1868 fiel zwei Handwerkern angeblich ein Hammer in einen Felsspalt. Als sie ihn wiederholen wollten, fanden sie eine Tropfsteinhöhle. Die ist bis heute als die Dechenhöhle in Iserlohn bekannt. 400 Meter der Höhle sind für Besucher begehbar. Wer sich so einer Führung anschließt, der entdeckt Orte mit den bedeutungsschweren Namen „Kanzelgrotte“, die „Königshalle“, die „Höllenschlucht und oder auch die „Grufthalle“. Direkt neben der Höhle befindet sich das „Deutsche Höhlenmuseum Iserlohn“, das Einblicke in die Höhlenforschung gibt.

50 Meter unter der Erde liegt im schönen Warsteiner Wald die Bilsteinhöhle in Warstein. 450 der insgesamt 1700 Meter der Höhle sind für Besucher begehbar. Anschließend können sie sich an der frischen Luft im Tierpark drumherum wieder an das Tageslicht gewöhnen. Im Wildpark leben viele Tiere wie beispielsweise Luchse und Waschbären wieder.

150 000 bis 200 000 Besucher strömen jährlich in die Attahöhle bei Attendorn. Damit gehört sie zu den meist frequentierten in Deutschland. Etwa 560 Meter lang ist der zu besichtigende Teil der Tropfsteinhöhle mit beeindruckend Gesteinsformationen. Drumherum gibt es viel Gastronomie, ein Essen vor Ort kann bei Gruppenreisen mitgebucht werden. Eine Besonderheit ist der Atta-Käse, der in der Höhle gelagert wird. Das soll ihm einen besonderen Geschmack verleihen.