Smart nur noch elektrisch unterwegs
Bild: Smart
Fortwo (für zwei) und Forfour (für vier) heißen die beiden Smart-Modelle. Erstmals haben sie unterschiedliche Fronten, aber einen jetzt immer einteiligen Kühlergrill. Die Haube, die Stoßfänger und die Scheinwerfer wurden geändert.
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Ein Schnäppchen war und ist der Smart übrigens nicht. Die Preisliste des Zweitürers beginnt nämlich bei stolzen 21 940 Euro, der Viertürer ist 600 Euro teurer, das Cabrio sogar erst ab 25 200 Euro zu haben. Die Konkurrenz wie zum Beispiel die aus dem Volkswagen-Konzern hat da mit dem Skoda Citigo e Iv, dem Seat Mii electric und dem VW e-up deutlich preiswertere Angebote.

Der Smart genießt allerdings einen gewissen Kultstatus, der die Kunden auch darüber hinwegsehen lässt, dass hier ein nicht mehr ganz so junger Bursche ins Rennen geht. Die aktuelle Generation hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Zeit also für eine Modellpflege und einige kosmetische Eingriffe. Der Smart erhielt eine komplett neue Front mit anderer Haube, neuem Stoßfänger und geänderten Scheinwerfern. Das Markenlogo auf der Haube wurde durch den Smart-Schriftzug ersetzt, Smart fortwo und forfour erhielten erstmals unterschiedliche Gesichter, der waagerecht geteilte Grill ist Geschichte.

Nicht aber der konventionelle Zündschlüssel, der ebenso wenig zu einem E-Auto passt wie der „Schalthebel“ auf der Mittelkonsole. Ab Mai ist ein neuer und größerer (zehn statt nun Zoll) Touchscreen erhältlich, zudem lassen sich jetzt auch iPhones über Apple Carplay ins Fahrzeugsystem einbinden. Die Navigation übernimmt dann Google Maps.

Nutzer einer Apple Watch können sich neuerdings mit einem Blick aufs Handgelenk über Akkustatus und Reichweite informieren und das Auto über die Uhr vorklimatisieren.

Nichts geändert hat sich beim elektrischen Antrieb. Im Wagenboden ist ein 17,6-kWh-Akku untergebracht, der (nach realistischerem Fahrzyklus WLTP) 133 Kilometer Reichweite ermöglichen soll. Das ist nicht viel, allerdings legen Autofahrer in Deutschland durchschnittlich nur 30 Kilometer am Tag zurück.

Die 60 PS sind in dem überwiegend für die Stadt (Ampelstarts sind wegen der Beschleunigung immer wieder ein Erlebnis) und die nähere Umgebung gedachten Smart (Wendekreis von nur 6,95 Metern) ausreichend, auf der Autobahn ist das E-Auto mit 130 km/h Höchstgeschwindigkeit (die sollte man mit Blick auf die Reichweite aber nur selten abrufen) auch kein Verkehrshindernis.

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